In dieser Woche hat uns leider die traurige Nachricht erreicht, dass Helmuth Wippich am vergangenen Sonntag, den 14. März 2021, im Alter von 70 Jahren unerwartet verstorben ist. Helmuth Wippich, der als Jugendlicher in der Lindenstraße in Potsdam aufgrund seines politischen Engagements inhaftiert war, war mit seiner „Initiative verfolgte Schüler und Studenten“ seit vielen Jahren mit großem Einsatz in der UOKG vertreten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, Freunden und Mitstreitern.

Wir bedanken uns bei Helmuth Wippich und werden ihn vermissen.

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft

Nach frontal 21 hat nun auch das MDR-Magazin „MDR Zeitreise“ einen Bericht zum Thema Zwangsarbeit in politscher DDR-Haft gebracht. Auch in diesem sehr gelungenen Bericht kommt unser Bundesvorsitzender Dieter Dombrwoski zu Wort.

Über den folgenden Link können Sie den Bericht mit dem Titel „Falsche Urteile, harte Zwangsarbeit: Das Schicksal von Strafgefangenen in der DDR“ der am 14. März in der Sendung „MDR Zeitreise“ ausgestrahlt wurde nachschauen:

https://www.mdr.de/tv/programm/video-500584_zc-12fce4ab_zs-6102e94c.html

Die UOKG bedankt sich bei MDR Zeitreise und insbesondere bei Herrn Fugmann, der den Bericht erstellt hat.

Das ZDF-Magazin „frontal 21“ hat in seiner dieswöchigen Ausgabe u.a. einen Bericht über die Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen gebracht. In dem sehr gelungenen Bericht kommt auch unser Bundesvorsitzender Dieter Dombrwoski zu Wort.

Über diesen Link gelangen Sie zur direkt zu dem Beitrag.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/zwangsarbeit-in-ddr-gefaegnissen-100.html

Die UOKG bedankt sich bei frontal 21 und insbesondere bei Herrn Fugmann, der den Bericht erstellt hat.

Für das Forschungsprojekt “Theorie, Praxis und Konsequenzen der Operativen Psychologie” an der Sigmund Freud Privatuniversität Berlin, bei welchem die UOKG als Kooperationspartner fungiert, suchen wir Interviewpartner*innen, die:

• aufgrund ihrer politischen Haltung oder Tätigkeiten von Repressionsmaßnahmen wie z.B. Maßnahmen der “Zersetzung” oder politischer Verfolgung durch das Ministerium für Staatssicherheit betroffen waren z.B. in Subkulturen, Kirchen, der Bürgerrechtsbewegung, Friedenskreisen, Umwelt- oder Frauenbewegung, der LGTBQI Community, jüdische Menschen, muslimische Menschen, Schwarze Menschen, BIPoC, Vertragsarbeiter*innen, Menschen ausmigrantischen Communities, oder Sinti und Roma.

• bereit sind, ihre Lebensgeschichte zu erzählen;

Ein Kernanliegen dieses Projekts besteht darin, ein tieferes Verständnis der Quellen, des Gebrauchs und der Funktion von psychologischem Wissen im Geheimdienst zu erlangen und sichtbarer zu machen, wie sich Methoden der Staatssicherheit auf das Verhalten, die Einstellungen und Gefühle von Betroffenen und Inoffiziellen Mitarbeiter*innen (IM) auswirkten. Die Erfahrungen und Perspektiven der betroffenen Zeitzeug*innen sind in der Forschung bisher überwiegend ausgeblendet.

Vor diesem Hintergrund arbeitet das Projekt mit einem intersektionalen Ansatz, d.h. Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen, die von der hegemonialen Geschichtsschreibung nicht mitgedacht oder sogar ausgegrenzt werden, sollen ins Zentrum gestellt werden. Im Projekt werden Fragen von Repression und Widerstand, Traumatisierung und Aufarbeitung, Anpassung und Ungehorsam, sowie Ausgrenzung und Zugehörigkeit im Kontext der DDR diskutiert.

Als Zeitzeug*innen werden Sie eingeladen, ihre Erfahrungen und wie sie diese heute erinnern und bewerten, in einem sicheren und nicht verurteilenden Raum auszudrücken. Die biographischen Interviews werden von einer Psychologin, die Erfahrung mit der Führung sensibler Gespräche hat, durchgeführt und mit Ihrem Einverständnis aufgenommen. Aus datenschutzrechtlichen und forschungsethischen Gründen sind wir dazu verpflichtet, alle personenbezogenen Angaben zu anonymisieren. Bei Veröffentlichung werden Rückschlüsse auf Ihre Person nicht mehr möglich sein.

Wir bieten eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an den Gesprächen.

Bei Interesse melden Sie sich gerne per E-Mail oder Telefon – für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

Charlotta Sippel, MSc. Psychologie

Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin

E-Mail: charlotta.sippel@sfu-berlin.de

Telefon: +49 30/6957972815

Berlin, 15.12.2020 Copyright ©bundesregierung

Am 15. Dezember wurde das von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft unter Mitarbeit eines Beirats unter Vorsitz der früheren Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht, erstellte Konzept «Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland» im Tränenpalast vorgestellt.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), welche den Auftrag zur Erstellung des Konzepts erteilt hatte, übergab das Konzept an die Vorsitzende des Bundestagskulturausschusses, Katrin Budde (SPD).

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG: „Mit dem Mahnmal erweist die Gesellschaft den Opfern des Kommunismus ihren Respekt. Gleichzeitig ist das Mahnmal ein Ort des Innehaltens und Gedenkens für Betroffene aber auch für interessierte Menschen, die nicht gleichgültig sind.“

https://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article222565052/Mahnmalkonzept-fuer-Kommunismus-Opfer-fertig-Standort-unklar.html

https://www.morgenpost.de/berlin/article231149446/Mahnmalkonzept-fuer-Kommunismus-Opfer-fertig-Standort-unklar.html

Heute, den 9. November 2020, jährt sich der Mauerfall zum 31. mal. Anders als üblich, konnte aufgrund der aktuellen Lage keine Gedenkveranstaltung abgehalten werden.

Die Gedenkstätte Berliner Mauer, welche die zentrale Gedenkveranstaltung jedes Jahr ausrichtet, hat aber ein Video zusammengestellt, indem 10 Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, darunter Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG, zu Wort kommen.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu dem Video:

https://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/aktuelles-620.html