Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

die Ergebnisse der ersten „Studie zu aktuellen Lebenslagen von Menschen aus dem Land Brandenburg, die in der SBZ/DDR politisch verfolgt wurden oder Unrecht erlitten und deren mitbetroffenen Familien (Sozialstudie)“ liegen seit Ende 2020 nunmehr vor.

Die UOKG freut sich Ihnen die Ergebnisse dieser Sozialstudie in einer Onlineveranstaltung in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) vorstellen zu dürfen.

Beginn: 16. März 2021 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Programm:

13:45 Uhr

Öffnung des digitalen Raumes (Einwahllink bzw. Einwahltelefonnummer siehe unten)

14:00 Uhr

Begrüßung                                 

Herr Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der Union der Opfer Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG)

Zur Notwendigkeit der Sozialstudie und zum Umgang mit den Ergebnissen                

Frau Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Darstellung ausgewählter Ergebnisse der Sozialstudie

Herr Dr. Dominikus Vogl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Institut für Sozialforschung

Fragen und Gespräch

15:30   Ende

Moderation: Benjamin Baumgart

Hintergrund:

Der Landtag Brandenburg hatte sich angesichts des Wissensdefizits über die Situation der Betroffenen für eine solche Studie ausgesprochen und die Aufarbeitungsbeauftragte mit deren Umsetzung betraut. Die Untersuchung wurde vom Berliner Institut für Sozialforschung (BIS) in den Jahren 2019/2020 durchgeführt. Die Studie befasst sich mit den heutigen Lebenslagen wie Einkommen, Bildung, Beruf, Gesundheit, den Repressionserfahrungen in der SBZ/DDR und deren Folgen sowie den Erfahrungen mit Rehabilitierung und Entschädigung im demokratischen Rechtsstaat.

Im Mittelpunkt der Studie stehen Männer und Frauen, die über ihre Unrechtserfahrung berichten und zu ihrer jetzigen Lebenssituation Auskunft geben. Dabei werden erstmalig auch Familienangehörige einbezogen, die oftmals direkt oder indirekt von dem Geschehenen betroffen waren.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu dieser Onlineveranstaltung zu begrüßen. Sehr gerne können Sie die Einladung an Interessierte weiterleiten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Dombrowski 

Zugang zur Veranstaltung:

Über folgenden Link können Sie sich in die Veranstaltung, welche über das Programm Cisco Webex angeboten wird, einwählen:

https://landtag-bb.webex.com/landtag-bb/j.php?MTID=m850431ecef846911d8d3664bef2fd815

Meeting-Kennnummer: 183 947 0939

Passwort:                       XfYArMm25Z8

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie angekündigt (vgl. Mitteilung vom 22. Oktober 2020) hat die UOKG am 23. Oktober 2020 am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus am ehemaligen Frauenzuchthaus Hoheneck eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Neben dem Bundesvorsitzenden der UOKG, Dieter Dombrowski, haben für das Forum politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/DDR Diktatur e.V. Carla Ottmann und für die Stadt Stollberg der Oberbürgermeister Marcel Schmidt Grußworte am Gedenkstein gehalten.

Über die Gedenkveranstaltung haben der Sachsenspiegel und die Freie Presse berichtet.

Das Video zur Gedenkveranstaltung finden Sie hier.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach langer und reifer Überlegung ist schweren Herzens entschieden worden, den vom 23. bis 25. Oktober geplanten Kongress „Nach 30 Jahren das Schweigen brechen“ in Stollberg/Sachsen abzusagen.

Begründung:

In der letzten Woche hatten die Mitarbeiter der UOKG entschieden, dass wir auch unter den erschwerten Bedingungen an der Durchführung des Kongresses festhalten zugunsten unserer sehr interessierten angemeldeten 64 Kongressteilnehmer, die sich über Monate auf den Kongress freuen und sich unbedingt über die neuen Erkenntnisse zur Thematik informieren möchten. Zum damaligen Zeitpunkt kamen keine Teilnehmer aus Risikogebieten, aber einige wenige unserer MitarbeiterInnen und Mitwirkenden, die bereit waren sich einem Corona-Test zu unterziehen.

In der vergangenen Woche sind die Infektionszahlen in vielen Kreisen leider weiter gestiegen, so dass mittlerweile nicht nur Mitwirkende, sondern auch Teilnehmer aus Risikogebieten anreisen würden und vor allem auch unser Veranstaltungsort Stollberg im Erzgebirgskreis mit einer Wocheninzidenz vom 67,8 als Risikogebiet eingestuft wurde.

Da unsere Kongressteilnehmer zum großen Teil eher älteren Jahrganges und durch Vorerkrankungen vorbelastet sind, möchte die UOKG ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und hat sich schweren Herzens entschieden, den Kongress für dieses Jahr abzusagen.

Die UOKG wird die überfällige Thematisierung „Verfolgung und Inhaftierung von Frauen in der SBZ/DDR-Diktatur aus politischen Gründen“ weiter vorantreiben. Zum einen werden wir den Kongress bei den öffentlichen Geldgebern wieder beantragen und versuchen die vorbereiteten Inhalte des Kongresses mit Hilfe der Referenten als Mitschnitt auf unserem Youtube-Kanal UOKGNews alsbald für Interessierte zur Verfügung zu stellen.

Zugleich wird ein sehr kleiner Mitarbeiterkreis sowie Frau Carla Ottmann stellvertretend für das Frauenforum am Freitag, den 23.10.2020 die bereits bestellten Kränze am Gedenkstein in Stollberg stellvertretend für alle Frauen ablegen. Auch darüber wird ein kleiner Filmbeitrag auf dem UOKGNews-Kanal erscheinen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, Sie im nächsten Jahr zu sehen

Ihre UOKG-Geschäftsstelle

Die Veranstaltung ist auch als Livestream auf unserem YouTube-Kanal UOKGNews zu verfolgen. Den Kanal finden Sie unter: https://www.youtube.com/channel/UCUIJCC9UqEajt3vQESeFwLw

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie für das Tribunal „Zwangsarbeit in politscher DDR-Haft“ vom 11. – 13. September im Menschenrechtszentrum in Cottbus einzuladen. Eine Kooperationsveranstaltung der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. (MRZ) und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.

Mit dem Tribunal verfolgen wir folgende Ziele:

1. Wir wollen erreichen, dass über die zum großen Teil menschenverachtende Ausbeutung in politischer DDR-Haft in einer breiteren Öffentlichkeit gesprochen wird.

2. Wir wollen erreichen, dass eine internationale Jury Zeugen anhört, um festzustellen, ob die Merkmale von verbotener Zwangsarbeit und Ausbeutung nach den international anerkannten Definitionen erfüllt sind.

3. Wir wollen, dass die Befragung von Zeitzeugen, die Erkenntnisse mehrerer wissenschaftlicher Untersuchungen und das durch das Tribunal zu erwartende Votum der internationalen Jury zu Konsequenzen in der Politik und Wirtschaft führen.

Bitte beachten Sie, dass auf Grund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienemaßnahmen nur eine begrenzte Anzahl von Gästen möglich ist, weshalb eine frühzeitige Anmeldung empfohlen wird.

Anbei finden Sie den Flyer für das Tribunal mit allen Informationen zum Programm, zur Anmeldung und sonstigen wichtigen Hinweisen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit herzlichen Grüßen

Dieter Dombrowski

Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck

Veranstalter: UOKG e.V.

Kooperationspartner: Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur; Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck; Stadt Stollberg/Sachsen; Areal Stalburc

Gefördert durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters

Wichtige Informationen:

Liebe Interessenten am Bundeskongress politisch verfolgter Frauen,

der Kongress ist leider seit Anfang Februar mit 100 Anmeldungen ausgebucht. Erfahrungsgemäß sagen einige wenige angemeldete Teilnehmer wieder ab. Zu diesem Zweck führen wir eine Warteliste, in die Sie sich gerne eintragen lassen können. Sie können sich gerne gegen einen Unkostenbeitrag von 10€ für Samstag, den 24. Oktober, als Tagesgast anmelden. In diesem Fall müssen wir Sie bitten, für Ihre Verpflegung und Unterkunft selbst zu sorgen.

Anmeldungsschluss für Tagesgäste ist der 15. September 2020. Bitte melden Sie sich auch als Tagesgast unbedingt unter folgender Mailadresse an: kongress.hoheneck@uokg.de

Adressen und Kontakt:

Organisationsbüro; Telefon: 01525/ 85 44 133; E-Mail: kongress.hoheneck@uokg.de

Dorint Kongresshotel; Brückenstraße 19; 09111 Chemnitz; Internet: hotel-chemnitz.dorint.com; Telefon: 0371 683-0

Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck; An der Stalburg 6; 09366 Stollberg/Erzgeb.; Internet: gedenkstaette-hoheneck.de

Tagungsort:

Bürgergarten Stollberg; Hohensteiner Straße 16; 09366 Stollberg/Erzgeb.; Internet: buergergarten-stollberg.de

Ökumenischer Gottesdienst am Sonntag

St.-Jakobi-Kirche; Hauptmarkt 7 09366 Stollberg/Erzgebirge

Programm am Freitag, dem 23. Oktober 2020:

16:00 Uhr Anreise und Anmeldung im Dorint Hotel/Chemnitz

17:30 Uhr Abfahrt mit dem Shuttle-Bus nach Stollberg

18:30 Uhr Kleiner Imbiss im Bürgergarten

19:00 Uhr Kranzniederlegung am Gedenkstein

19:30 Uhr Wieder im Bürgergarten:

Begrüßung und Grußworte u.a. von:

Marcel Schmidt, Oberbürgermeister von Stollberg

Dieter Dombrowski, UOKG-Bundesvorsitzender

Konstanze Helber, Forum politisch verfolgter Frauen

20:00 Uhr Lieder mit Bettina Wegner und Karsten Troyke, Gitarre Jens-Peter Kruse „El Aleman“

21:00 Uhr Rückfahrt mit Shuttle-Bus ins Dorint Hotel

Programm am Samstag, dem 24. Oktober 2020:

09:00 Uhr Abfahrt mit dem Shuttle-Bus nach Stollberg

10:00 Uhr Auftakt und Einführung

Tages-Moderation: Isabel Fannrich, Journalistin

10:15 Uhr Frauen als Opfer in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Sibylle Dreher über Deportationen

Margot Jann über willkürliche Verhaftungen

10:45 Uhr Frauen in politischer Haft

Dr. Sibylle Plogstedt, Publizistin

11:30 Uhr Frauen im Widerstand

Dr. Katharina Lenski, Historikerin, Uni Jena

12:15 Uhr Mittagessen im Bürgergarten

13:15 Uhr Sexuelle Gewalt als Teil politischer Repressionen

Dr. Karl-Heinz Bomberg, Arzt, Liedermacher

14:00 Uhr Auswirkungen politischer Haft in der DDR auf Frauen

Dr. Maya Böhm, Psychologin, Uni Leipzig

14:45 Uhr Kaffeepause

15:30 Uhr Psychische Repressionsfolgen bei Frauen

Dipl.-Psych. Stefanie Knorr, Beratungsstelle „Gegenwind“ Berlin

16:15 Uhr Zur sozialen Lage politisch verfolgter Frauen

Dr. Dominikus Vogl, Berliner Institut für Sozialforschung (angefragt)

17:00 Uhr Forschungskooperation „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“

Adrian Gallistl, Psychologe, Uni Jena

17:45 Uhr Das Frauenforum: Forderungskatalog

Konstanze Helber und Carla Ottmann

18:15 Uhr Abendbrot

19:30 Uhr „… da draußen fliegt die Zeit vorbei“

Texte und Filmsequenzen zur politischen Verfolgung von Frauen in der SBZ/DDR, u.a. mit

Alexandra Pohlmeier, Autorin, Filmemacherin und Thea(l)ternativ Stollberg e.V.,

moderiert durch

Uljana Sieber, Leiterin der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

21:00 Uhr Rückfahrt mit Shuttle-Bus ins Dorint Hotel

Programm am Sonntag, dem 25. Oktober 2020

09:00 Uhr Abfahrt (mit Gepäck) mit dem Shuttle-Bus nach Stollberg

10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche Stollberg im Gedenken an Frauen als Opfer politischer Repression mit Pater Raphael Bahrs und Pfarrer Lothar Gratowski

11:30 Uhr Abschlussveranstaltung mit Verabschiedung einer bundesweiten Resolution „Das Schweigen brechen – den Opfern helfen“ im Bürgergarten

Für Sonntagvormittag ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer für ein Grußwort angefragt.

12:30 Uhr Ausklang: gemeinsames Mittagessen im Bürgergarten

13:00 Uhr Busabfahrt nach Chemnitz Hbf

Führungen durch die Gedenkstätte

Auf Hoheneck finden gerade Baumaßnahmen statt. Der Rundgang ist daher nicht behindertengerecht und nur in kleinen Gruppen für Kongressteilnehmer möglich.

Sehr geehrte Damen und Herren,
in Kooperation mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. sucht die UOKG e.V. Zeitzeugen für die geplante Veranstaltung „Tribunal DDR-Zwangsarbeit“ vom 11. – 13. September 2020.

Die Veranstaltung „Tribunal DDR-Zwangsarbeit“ wird in Form einer Gerichtsverhandlung organisiert sein. Hochkarätige Experten aus dem In- und Ausland zu Menschenrechtsfragen, insbesondere auf dem Gebiet der Zwangsarbeit, werden als Juroren fungieren und ehemalige politische Gefangene werden zur Zwangsarbeit in den ehemaligen Gefängnissen der DDR als Zeugen aussagen.
Wir bitten Sie daher zu überlegen, ob Sie bereit wären an dieser Veranstaltung als Zeuge teilzunehmen und bitten Sie zugleich diesen Aufruf an andere Betroffene weiterzuleiten.
Wenn Sie sich für eine Teilnahme entscheiden, bitten wir Sie den beigefügten Fragebogen zur Zwangsarbeit auszufüllen.
Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen werden die Zeitzeugen so ausgewählt, dass sich ein größtmögliches Spektrum der Formen der Zwangsarbeit in den ehemaligen DDR-Gefängnissen widerspiegelt.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Dombrowski