Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck

Veranstalter: UOKG e.V.

Kooperationspartner: Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur; Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck; Stadt Stollberg/Sachsen; Areal Stalburc

Gefördert durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters

Wichtige Informationen:

Liebe Interessenten am Bundeskongress politisch verfolgter Frauen,

der Kongress ist leider seit Anfang Februar mit 100 Anmeldungen ausgebucht. Erfahrungsgemäß sagen einige wenige angemeldete Teilnehmer wieder ab. Zu diesem Zweck führen wir eine Warteliste, in die Sie sich gerne eintragen lassen können. Sie können sich gerne gegen einen Unkostenbeitrag von 10€ für Samstag, den 24. Oktober, als Tagesgast anmelden. In diesem Fall müssen wir Sie bitten, für Ihre Verpflegung und Unterkunft selbst zu sorgen.

Anmeldungsschluss für Tagesgäste ist der 15. September 2020. Bitte melden Sie sich auch als Tagesgast unbedingt unter folgender Mailadresse an: kongress.hoheneck@uokg.de

Adressen und Kontakt:

Organisationsbüro; Telefon: 01525/ 85 44 133; E-Mail: kongress.hoheneck@uokg.de

Dorint Kongresshotel; Brückenstraße 19; 09111 Chemnitz; Internet: hotel-chemnitz.dorint.com; Telefon: 0371 683-0

Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck; An der Stalburg 6; 09366 Stollberg/Erzgeb.; Internet: gedenkstaette-hoheneck.de

Tagungsort:

Bürgergarten Stollberg; Hohensteiner Straße 16; 09366 Stollberg/Erzgeb.; Internet: buergergarten-stollberg.de

Ökumenischer Gottesdienst am Sonntag

St.-Jakobi-Kirche; Hauptmarkt 7 09366 Stollberg/Erzgebirge

Programm am Freitag, dem 23. Oktober 2020:

16:00 Uhr Anreise und Anmeldung im Dorint Hotel/Chemnitz

17:30 Uhr Abfahrt mit dem Shuttle-Bus nach Stollberg

18:30 Uhr Kleiner Imbiss im Bürgergarten

19:00 Uhr Kranzniederlegung am Gedenkstein

19:30 Uhr Wieder im Bürgergarten:

Begrüßung und Grußworte u.a. von:

Marcel Schmidt, Oberbürgermeister von Stollberg

Dieter Dombrowski, UOKG-Bundesvorsitzender

Konstanze Helber, Forum politisch verfolgter Frauen

20:00 Uhr Lieder mit Bettina Wegner und Karsten Troyke, Gitarre Jens-Peter Kruse „El Aleman“

21:00 Uhr Rückfahrt mit Shuttle-Bus ins Dorint Hotel

Programm am Samstag, dem 24. Oktober 2020:

09:00 Uhr Abfahrt mit dem Shuttle-Bus nach Stollberg

10:00 Uhr Auftakt und Einführung

Tages-Moderation: Isabel Fannrich, Journalistin

10:15 Uhr Frauen als Opfer in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Sibylle Dreher über Deportationen

Margot Jann über willkürliche Verhaftungen

10:45 Uhr Frauen in politischer Haft

Dr. Sibylle Plogstedt, Publizistin

11:30 Uhr Frauen im Widerstand

Dr. Katharina Lenski, Historikerin, Uni Jena

12:15 Uhr Mittagessen im Bürgergarten

13:15 Uhr Sexuelle Gewalt als Teil politischer Repressionen

Dr. Karl-Heinz Bomberg, Arzt, Liedermacher

14:00 Uhr Auswirkungen politischer Haft in der DDR auf Frauen

Dr. Maya Böhm, Psychologin, Uni Leipzig

14:45 Uhr Kaffeepause

15:30 Uhr Psychische Repressionsfolgen bei Frauen

Dipl.-Psych. Stefanie Knorr, Beratungsstelle „Gegenwind“ Berlin

16:15 Uhr Zur sozialen Lage politisch verfolgter Frauen

Dr. Dominikus Vogl, Berliner Institut für Sozialforschung (angefragt)

17:00 Uhr Forschungskooperation „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“

Adrian Gallistl, Psychologe, Uni Jena

17:45 Uhr Das Frauenforum: Forderungskatalog

Konstanze Helber und Carla Ottmann

18:15 Uhr Abendbrot

19:30 Uhr „… da draußen fliegt die Zeit vorbei“

Texte und Filmsequenzen zur politischen Verfolgung von Frauen in der SBZ/DDR, u.a. mit

Alexandra Pohlmeier, Autorin, Filmemacherin und Thea(l)ternativ Stollberg e.V.,

moderiert durch

Uljana Sieber, Leiterin der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

21:00 Uhr Rückfahrt mit Shuttle-Bus ins Dorint Hotel

Programm am Sonntag, dem 25. Oktober 2020

09:00 Uhr Abfahrt (mit Gepäck) mit dem Shuttle-Bus nach Stollberg

10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche Stollberg im Gedenken an Frauen als Opfer politischer Repression mit Pater Raphael Bahrs und Pfarrer Lothar Gratowski

11:30 Uhr Abschlussveranstaltung mit Verabschiedung einer bundesweiten Resolution „Das Schweigen brechen – den Opfern helfen“ im Bürgergarten

Für Sonntagvormittag ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer für ein Grußwort angefragt.

12:30 Uhr Ausklang: gemeinsames Mittagessen im Bürgergarten

13:00 Uhr Busabfahrt nach Chemnitz Hbf

Führungen durch die Gedenkstätte

Auf Hoheneck finden gerade Baumaßnahmen statt. Der Rundgang ist daher nicht behindertengerecht und nur in kleinen Gruppen für Kongressteilnehmer möglich.

Sehr geehrte Damen und Herren,
in Kooperation mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. sucht die UOKG e.V. Zeitzeugen für die geplante Veranstaltung „Tribunal DDR-Zwangsarbeit“ vom 11. – 13. September 2020.

Die Veranstaltung „Tribunal DDR-Zwangsarbeit“ wird in Form einer Gerichtsverhandlung organisiert sein. Hochkarätige Experten aus dem In- und Ausland zu Menschenrechtsfragen, insbesondere auf dem Gebiet der Zwangsarbeit, werden als Juroren fungieren und ehemalige politische Gefangene werden zur Zwangsarbeit in den ehemaligen Gefängnissen der DDR als Zeugen aussagen.
Wir bitten Sie daher zu überlegen, ob Sie bereit wären an dieser Veranstaltung als Zeuge teilzunehmen und bitten Sie zugleich diesen Aufruf an andere Betroffene weiterzuleiten.
Wenn Sie sich für eine Teilnahme entscheiden, bitten wir Sie den beigefügten Fragebogen zur Zwangsarbeit auszufüllen.
Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen werden die Zeitzeugen so ausgewählt, dass sich ein größtmögliches Spektrum der Formen der Zwangsarbeit in den ehemaligen DDR-Gefängnissen widerspiegelt.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Dombrowski

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Vorstand hat entschieden, das für den 21. und 22. März geplante Verbändetreffen, aufgrund der grassierenden Corona-Epidemie abzusagen.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

Die UOKG-Geschäftsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zum ersten Verbändetreffen des Jahres 2020 nach Berlin einladen.

Unser Schwerpunktthema an diesem Wochenende lautet:

„Aufarbeitungsarbeit mit und von der jungen Generation“

Gedenkstätte Normannenstraße, Haus 1 (Stasi-Museum) Ruschestr. 103,

10365 Berlin, Raum 418

Gefördert mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

Programmablauf

Sonnabend, 21. März 2020

Beginn: 13.00 Uhr

Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender

Grußwort: Roland Jahn, BStU

ca. 13:30 Uhr:

Themenreferat Nr. 1

Ingolf Pötsch, Gedenkstättenlehrer Ketchendorf

N.N., Schüler aus Brandenburg

ca. 14:30 Uhr:

Themenreferat Nr. 2

Karl-Konrad Tschäpe, Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ in Frankfurt (Oder)

Elke Bohn, Gedenkstättenlehrerin Frankfurt (Oder)

ca. 15:30 Uhr

Pause (Kaffee und Brötchen)

16:30 Uhr

Ordentliche Mitgliederversammlung (nicht öffentlich)

Ende: ca. 18:00 Uhr

Sonntag, 22. März 2020

Lernort Keibelstraße
c/o Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin

Beginn: 10:30 Uhr

– Aus den Verbänden

– Ausblick auf das nächste UOKG-Verbändetreffen

ca. 11:45 Uhr

Führung durch den Lernort Keibelstr.

Ende: ca. 13:00 Uhr

UOKG-Kongress

„Frauen in politischer Haft“

Gedenkstätte Berliner Mauer

  1. Dezember 2019

Flyer als PDF

Am Samstag, 7. Dezember 2019, lädt die UOKG zum Kongress „Frauen in politischer Haft“ ein.

Frauen in politischer Haft des SED-Regimes sind bisher kein eigenständiges Thema der historischen Darstellung gewesen. Unter den Strafvollzugsanstalten ist Hoheneck am bekanntesten geworden. Andere sind fast vollständig in Vergessenheit geraten. Stimmen aus anderen Haftanstalten mit ihren spezifischen Erfahrungen sollen auf dem Kongress zur Sprache gebracht werden. Um ihre Berichte gebeten werden weibliche Häftlinge u.a. aus dem Roten Ochsen, Hohenleuben, dem Haftarbeitslager Dessau-Wolfen und der Außenstelle Markkleeberg. Sie sollen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls besonders gewürdigt werden.

 

Programmablauf

 

11:00 Uhr:

Begrüßung durch Bettina Effner, Stiftung Berliner Mauer, Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, und Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG

 

11:15 Uhr:

Einführungsvortrag „Lager, Zuchthaus, Gefängnis, Kommandos – Haftstätten für Frauen in der SBZ/DDR“, Dr. Christian Sachse, wissenschaftlicher Mitarbeiter der UOKG

 

11:45 Uhr:

Panel 1: „Hafterfahrungen von Frauen – Zeitzeuginnen berichten“

Marion Käding über den Roten Ochsen in Halle und Dessau/Wolfen

Sigrid Grünewald über Bautzen II

Annerose Höfer-Kerbel über Hohenleuben

Moderation: Isabell Fannrich-Lautenschläger, Journalistin

 

12:15 Uhr:

Diskussionsmöglichkeit

 

12:30 Uhr:

Die „vergessene Haftanstalt“ Berlin-Grünau, Sandra Czech, Historikerin

 

13:00 Uhr:

Kaffee- und Imbisspause

 

14:00 Uhr:

Zeitzeugenbericht „Von Gefängnissen und Bürgerrechten“, Freya Klier, Autorin und Regisseurin

 

14:30 Uhr:

Diskussionsmöglichkeit

 

14:45 Uhr:

Panel 2: „Hafterfahrungen von Frauen – Zeitzeuginnen berichten“

Carla Ottmann über Hoheneck und die UHA Berlin-Pankow

Rosemarie Rothgänger über Markkleeberg

Dr. Renate Werwigk-Schneider über UHA Frankfurt (Oder)

Moderation: Isabell Fannrich-Lautenschläger, Journalistin

 

15:30 Uhr:

Kaffeepause

 

16:00 Uhr:

„Widerstand von Frauen in der SBZ und frühen DDR“, Ausschnitte aus der gleichnamigen Filmdokumentation von Alexandra Pohlmeier, in Anwesenheit der Filmemacherin und der Zeitzeugin Margot Jann

 

17:00 Uhr:

Diskussionsmöglichkeit

 

17:15 Uhr:

„Interessenvertretung weiblicher politischer Häftlinge – künftige Aufgaben und Chancen“,

Konstanze Helber, Vorsitzende des Forums für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED Diktatur e.V.

 

17.30 Uhr:

Diskussionsmöglichkeit

 

17:45 Uhr:

Abschluss

 

Veranstaltungsort:   Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Veranstalter:           Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer

 

Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

 

„Ausbeutung politischer Häftlinge in volkseigenen Betrieben der DDR – welche Verantwortung hatte die Treuhandanstalt bzw. der Deutsche Staat“

 

Gedenkstätte Normannenstraße, Haus 1 (Stasi-Museum) Ruschestr. 103,

10365 Berlin, Raum 418

 

Gefördert mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

 

Programmablauf

 

Sonnabend, 2. November 2019

 

Beginn: 13.00 Uhr

Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender

Grußwort: Roland Jahn, BStU

 

13:30 Uhr:

Impulsvortrag

Steffen Alisch, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Menschenrechtszentrum Cottbus

 

14:00 Uhr:

„Zeitzeugengespräche“

Manfred Ehrentraut

Christina Krahner

Hans-Günther Rinkleib

Elke Schlegel

Jürgen-Kurt Wenzel

Moderation: Dr. Christian Sachse, wissenschaftlicher Mitarbeiter UOKG

 

15:30 Uhr

Pause (Kaffee und Brötchen)

 

16:30 Uhr

Ordentliche Mitgliederversammlung (nicht öffentlich)

 

Ende: ca. 19:00 Uhr

 

 

Sonntag, 3. November 2019

 

Beginn: 10:00 Uhr

 

– Aus den Verbänden

 

– Ausblick auf das nächste UOKG-Verbändetreffen

 

11:00 Uhr

Filmvorführung

„Westware aus dem Ostknast“

von Anne Worst

 

Ende: ca. 12:30 Uhr

14. Oktober, 18.00 – 20.00 Uhr

Ort: Ernst-Lemmer-Institut, Suarezstraße 15-17, 14057 Berlin.

Der Vortrag thematisiert die Formen der politischen Verfolgung christlicher Demokraten in der SBZ und der DDR. Die Geschichte der CDU in der SBZ und der frühen DDR ist eine Geschichte der Opposition und des Widerstandes gegen die Errichtung des kommunistischen Systems. Thema ist eine Berliner Besonderheit: Die Aktivitäten der CDU-Kreisverbände des Ostsektors. Der Vortrag befasst sich mit der breiten Palette von Machtinstrumenten sowie Kontroll- und Lenkungsmechanismen, mit denen die sowjetische Besatzungsmacht und die SED den politischen Spielraum der Union einschränkten. Mitglieder und Politiker der CDU, die sich dem Führungsanspruch der Kommunisten entgegenstellten, wurden verfolgt, abgesetzt, verhaftet und oft zu hohen Haftstrafen verurteilt. 50 CDU-Mitglieder wurden hingerichtet. Anfang der fünfziger Jahre war die Gleichschaltung der Union zur „Blockpartei“ nach massiven Repressalien und Eingriffen in die Führungsstrukturen abgeschlossen.

Referent:

Dr. Stefan Donth, Leiter Forschung, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Podiumsgäste:

Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister Berlins a. D., ehem. Landesvorsitzender der CDU Berlin

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG, ehem. Landesvorsitzender der JU Berlin und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ostsektorkreisverbände in der JU Berlin

 

Moderation: Hans-Joachim Lorenz, Redakteur, u.a. langjähriger Leiter von ARD-aktuell und als Redakteur mit besonderer Aufgabenstellung beim SFB – Fernsehen auch Berichterstatter aus der DDR

 

Kooperationsveranstaltung des Kommunalpolitischen Bildungswerkes Berlin e.V. und der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG)

 

 

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Wir bitten um Anmeldung unter der Mailadresse info@kbb-berlin.de.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.