Stasi-IM nicht nur Film-Fiktion, sondern brisante Gegenwart in der SPD

Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) begrüßt es, dass sich der unter Vorsitz von Frank-Walter Steinmeier stehende Kulturverein Brandenburg/Havel mit der Aufführung des Films „Das Leben der Anderen“ und einer Podiumsdiskussion dem Thema der menschenverachtenden Tätigkeit des DDR-Staatssicherheitsdienstes widmet.

Gleichzeitig zeigt sich die UOKG entsetzt und verwundert darüber, dass in der zum Wahlkreis von Frank-Walter Steinmeier gehörenden Stadt Brandenburg/Havel die zwei ehemaligen Stasi-IM Dirk Stieger und Thomas Reichel in maßgebliche Ämter des SPD-Unterbezirks gelangen konnten.

Der UOKG-Bundesvorsitzende Rainer Wagner erklärt dazu: „Wir erwarten von Frank-Walter Steinmeier eine kritische Auseinandersetzung mit dem skandalösen Geschehen im SPD-Unterbezirk seines Wahlkreises.
Auch mittels Filmen wie „Das Leben der Anderen“ erinnert das kollektive Gedächtnis das Ausmaß der MfS-Untaten. Umso mehr sind die Personalentscheidungen des SPD-Unterbezirks Brandenburg/Havel für Menschen, die selbst von
politischer Verfolgung betroffen waren, nicht tolerierbar und verlangen nach Konsequenzen.“

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