Astrid Kreibich liest am 15. Januar ’26 aus ihrem Roman „Rotstrick”

Die UOKG und das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv laden am 15. Januar anlässlich der in Haus 22 gezeigten Wanderausstellung „Jugendstrafvollzug in der DDR“ zu einer Lesung und Podiumsgespräch mit der Schriftstellerin Astrid Kreibich ein.

Die deutsche Autorin und Historikerin Astrid Kreibich wurde 1964 in Ost-Berlin geboren und verbrachte dort ihre Jugend. Sie studierte in Jena Germanistik und Geschichte und wurde anschließend mit einem politischen Berufsverbot belegt. Kreibich reiste selbst 1989 in den Westen aus. Sie arbeitet seither als Pädagogin, Supervisorin und Autorin und lebt heute mit ihrem Mann Mathias in Nürnberg.

In ihrem 2024 erschienenen Debütroman „Rotstrick” arbeitet sie ihre Vergangenheit in der DDR literarisch auf. Das Werk basiert auf dem authentischen Briefwechsel zwischen ihr und ihrem späteren Ehemann während seiner politischen Inhaftierung in den Jahren 1988-89. Mit den erstmals veröffentlichten Briefen aus politischer Haft ist „Rotstrick” ein packendes Zeitzeugnis ostdeutscher Historie kurz vor der Wende und eine hochaktuelle literarische Bestandsaufnahme in Zeiten großer Umbrüche.

Lesung und Podiumsgespräch
📅 15. Januar 2026 | 17 Uhr
📍 „Einblick ins Geheime”, Haus 7, Campus für Demokratie, Berlin-Lichtenberg, U5 Magdalenenstraße
🎟  Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
👉 Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um verbindliche Anmeldung per Mail an s.czech@uokg.de. Die Veranstaltung wird filmisch dokumentiert.

Programm

  • Begrüßung und kurze Vorstellung der Wanderausstellung
  • Lesung von Astrid Kreibich aus „Rotstrick”
  • Podiumsgespräch (Moderation Sandra Czech und Udo Grashoff)
  • Ausstellungsrundgang in Haus 22

Die Ausstellung „Jugendstrafvollzug in der DDR“ ist noch bis zum 11. Februar 2026 täglich von 10 bis 18 Uhr im Haus 22 auf dem Campus für Demokratie kostenfrei besuchbar.

Foto: Buchcover + Foto von Astrid & Mathias Kreibich