Roland Jahn fordert ein zentrales Opferdenkmal

Kommunismus-Opfer begrüßen die Forderung Roland Jahns nach einem zentralen Opferdenkmal

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, will sich für ein zentrales Denkmal für alle politisch Verfolgten in der DDR einsetzen. Gegenüber der Schweriner Volkszeitung sagte er: «Wir brauchen einen zentralen Ort, der uns zur Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur provoziert.»
Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG und die seit 2008 bestehende Initiative zur Errichtung eines Mahnmals zum Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft begrüßen die Äußerungen Jahns.

Der Vorsitzende der Initiative Mahnmal und stellvertretende UOKG-Bundesvorsitzende Ernst-O. Schönemann erklärt:

„Wir freuen uns außerordentlich, dass der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn wie wir ein zentrales Denkmal für die Opfer der kommunistischen Diktatur für notwendig erachtet. Wir Opfer vermissen ein solches Denkmal schmerzlich, denn leider wurden wir von der Politik in der Vergangenheit oft nicht wahrgenommen. Viele von uns sind bis heute sogar ohne Entschädigung geblieben. In einem zentralen Denkmal für die Opfer des Kommunismus sehen wir sowohl eine späte politische als auch moralische Rehabilitierung“.

 

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