VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS e.V.) wurde am 9. Februar 1950 in Westberlin von aus sowjetischem Gewahrsam zurückgekehrten Kriegsgefangenen und durch politisch Verfolgte des SED-Regimes der neu gegründeten sozialistischen DDR gegründet. Sie ist damit die älteste Opferorganisation der 2. Deutschen Diktatur.

Die VOS versteht sich aufgrund ihrer Gründungsmotivation als Gegner des Kommunismus als auch aller übrigen totalitären Regime weltweit. Die VOS widersetzt sich allen nationalen Bestrebungen zur Etablierung einer neuen sozialistischen bzw. kommunistischen Gesellschaftsstruktur.

Die VOS nutzt die besonderen Diktatur-Erfahrungen ihrer Mitglieder bei der Aufarbeitung der erlebten Vergangenheit bspw. als Zeitzeugen bei der Demokratieerziehung insbesondere junger Menschen und bei der politischen Aufklärung der Öffentlichkeit zur dauerhaften Festigung unserer demokratischen Strukturen.

Kameradschaftlichkeit unter den Mitgliedern, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Verlässlichkeit und Achtung für den anderen sind die tragenden Säulen der Zusammengehörigkeit und des Umgangs innerhalb dieser Gemeinschaft. Die Mitglieder der VOS eint der Kampf gegen das Vergessen über das geschehene Unrecht in der zweiten deutschen Diktatur und dessen vollständige Aufarbeitung.

Die VOS e.V. ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt.

Kontakt

Bundesgeschäftsstelle
Normannenstraße 20
Haus 1, Etage 6, Raum 621
10365 Berlin

VOS-Bundesvorsitzender:
Toralf Steinforth
+49 1573 9191895

Stellv. Bundesvorsitzende:
May-Britt Krüger

Stellv. Bundesvorsitzender und Schatzmeister:
Felix Heinz Holtschke
+49 173 5919312

Bildnachweis

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