Das „Niedersächsische Netzwerk für SED- und Stasiopfer“ wurde 2010 von Hartmut Büttner gegründet. Es ist ein Zusammenschluss der in Niedersachsen bis dahin aktiven Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen sowie zahlreicher Einzelpersonen, um eine Kooperation der Verfolgtenorganisationen in Niedersachen und ihre Vernetzung zu ermöglichen. Das Netzwerk gibt Betroffenen in der Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Sachsen-Anhalt Hilfestellungen bei der strafrechtlichen, verwaltungsrechtlichen und beruflichen Rehabilitierung. Das Netzwerk beteiligt sich zudem an der Meinungsbildung unter anderem im Rahmen von Gesetzesnovellierungen.
Aufgaben und Ziele
- Hilfe bei Rehabilitation: Unterstützung von Betroffenen bei strafrechtlichen, verwaltungsrechtlichen und beruflichen Schritten
- Gemeinsames Auftreten: Bündelung der Stimmen verschiedener Opferorganisationen gegenüber Politik und Öffentlichkeit
- Politische Mitwirkung: Beteiligung an der Meinungsbildung, etwa bei Gesetzesnovellierungen zur Entschädigung
- Öffentlichkeitsarbeit: Aufklärung über das Unrecht der SED-Diktatur, zum Beispiel durch Denkschriften und Gedenkveranstaltungen
