KUNDGEBUNG am Samstag, den 18.04.2015 von 11 – 13 Uhr Weltzeituhr in Berlin, Alexanderplatz

zur Forderung: Aufarbeitung von DDR-Unrecht –
Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze!

Ansprechpartner: Andreas Laake und Katrin Behr
Veranstalter: OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.
Foto: Oliver Feldhaus
Diese Einladung gilt für alle betroffenen DDR-Opfergruppen, Interessierten und Unterstützer.
Anmeldung über folgenden Link: https://www.facebook.com/events/344944689028358
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Der Veranstalter OvZ-DDR e.V. lädt alle DDR-Opfergruppen ein:
Erhebt euch mit uns, zeigt euch und ihr werdet nicht nur sehen, sondern auch tief in euch spüren, dass wir uns gegenseitig stärken und aus der alten Ohnmacht der Traumata wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen. Nur Mut, ihr seid nicht alleine!

FOCUS | HINTERGRUND | BILDER

 

Das erste UOKG-Verbändetreffen im Jahr 2015 findet am 28. und 29. März 2015 statt.

Unser Thema an diesem Wochenende lautet:
„Vorstellung neuer Publikationen zu speziellen Formen und gesundheitlichen Folgen
politischer Repressionsmaßnahmen “

Die Tagung beginnt 13Uhr in der Gedenkstätte Normannenstraße,
Haus 1 (Stasi-Museum) Ruschestr. 103,
10365 Berlin, Raum 418 (BStU-Projektwerkstatt).
Bitte benutzen Sie den separaten Eingang 20 Meter links mit Lift.
Referatsthemen und Details hatten Sie bereits über eMail erhalten.

Die Initiative Mahnmal der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. lädt Sie herzlich zu einer Diskussion und Ausstellung zum zentralen Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft am 25. März 2015, 18 Uhr, ein:

JUNGE IDEEN – ERSTE ENTWÜRFE

Ausstellung und Diskussion studentischer Entwürfe für ein zentrales Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft

Zeit: 25. März 2015, 18 Uhr

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Jakob-Kaiser-Saal, Tiergartenstr. 35, 10785

Begrüßung
Stephan Hilsberg, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., ehemaliger DDR-Bürgerrechtler
und Mitglied der Initiative Mahnmal der UOKG e.V.

Impulsreferat
Florian Mausbach, Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung a.D.,
Mitinitiator des Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmals

Präsentation und Diskussion der Entwürfe
Dr. Ing. Constanze Petrow, TU Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Freiraumplanung
Studierende der TU Darmstadt, Fachbereich Architektur

Moderation Robert Ide, Der Tagesspiegel

Studierende der TU Darmstadt haben unter der Leitung von Dr. Ing. Constanze Petrow und M.Sc. Inga Bolik in Kooperation mit dem Dachverband der SED-Opfer UOKG e.V. eigenständige Gestaltungskonzepte für ein mögliches zentrales Mahnmal für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft erarbeitet. Ihre Konzepte setzen sich inhaltlich, gestalterisch und landschaftsarchitektonisch mit dem Spreebogenpark als einem möglichen Standort auseinander. Am Beispiel der vorgestellten Entwürfe werden Wirkung, Potentiale und mögliche Schwierigkeiten eines schlüssigen Mahnmalkonzepts diskutiert.

Die besten Entwürfe der TU Darmstadt und des Wettbewerbs „geschichts-codes“ 2013 der Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sind im Rahmen einer Ausstellung im gleichen Haus vom 25.03.-14.04.2015 zu besichtigen.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. | BAYERNKURIER

29.11.2014, 11.30 Uhr, Haus 22 Ruschestr. 103 (gegenüber von Haus 1)
„Haftzwangsarbeit für die Reichsbahn der DDR – Geschichte und Verantwortung“
– Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG
– Rainer Wagner, Bundesvorsitzender der UOKG
– Kai Wegner, Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion der CDU/CSU
– Daniela Kolbe, Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion der SPD


Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG entschuldigte sich bei DDR-Häftlingen

RBB | HB | Focus | AFP | Forderungen der UOKG zur Zwangsarbeit | uokg-Pressemitteilung | Redebeiträge

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameradinnen und Kameraden,
wir möchten Sie herzlich zum dritten UOKG-Verbändetreffen am 29./30.11.2014 nach Berlin einladen:

„Verschiedene Aspekte des Repressionsapparates in der DDR“

Die Tagung findet statt in der Gedenkstätte Normannenstraße, zunächst von 11.30-12.30 Uhr im Haus 22 (direkt gegenüber von Haus 1), im Anschluss daran wie gewohnt im Haus 1 (Stasi-Museum) Ruschestraße 103, 10365 Berlin, Raum 418 (BStU-Projektwerkstatt).
Bitte benutzen Sie den separaten Eingang, der sich ca. 20 Meter links neben dem zentralen Museumseingang befindet. Dort ist ein Lift vorhanden, mit dem Sie in die 4. Etage fahren können, wo sich der Veranstaltungsraum befindet.

PROGRAMM:
ab 13.00 Uhr im Haus 1, Raum 418 (4.Etage, BStU-Projektwerkstatt)
Begrüßung der Gäste durch den UOKG-Bundesvorsitzenden Rainer Wagner

ca. 13.15 Uhr
„Die geheimdienstlichen Ermittlungsmethoden in den DDR-Untersuchungshaftanstalten“,
Dr. Rita Sélitrenny, Politikwissenschaftlerin

ca. 14.30 Uhr

„Die Zersetzungsmaßnahmen des MfS“, Dr. Sandra Pingel-Schliemann, Politikwissenschaftlerin

ab ca. 16.00 Uhr Mitgliederversammlung
(Tagesordnung wurde mit eMail verschickt)

u.a. Anträge auf Aufnahme in die UOKG:
AGMO e.V. – Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in
Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen (verschoben)
sowie
VOS Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. – Gemeinschaft
von Verfolgten und Gegnern des Kommunismus (aufgenommen mit 16:7:2)

Ende: ca. 18.30 Uhr

Sonntag, 30. November 2014

Beginn: 10.00 Uhr
„Die indiskrete Gesellschaft – Denunziation, Nomenklaturkader und MfS-Informanten jenseits der IM“
Christian Booß, Historiker und Journalist, BStU-BUCH

 

Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) e.V. veranstaltet einen Kongress am

Sonnabend, 15. November 2014 11.00 -18.00 Uhr
im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin um 11.00 Uhr
Tagungsgebühr: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein Licht der Hoffnung und des Anstands (J. Gauck)
Formen des Widerstandes und der Opposition: 20. Juli 1944 und Friedliche Revolution 1989

PROGRAMM:

11.00 Uhr Eröffnung des Kongresses durch Rainer Wagner, UOKG-Bundesvorsitzender

11.15 Uhr Dr. Axel Smend, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944
„Der deutsche Widerstand gegen den Nationalsozialismus und seine Rezeption bis heute“
12.00-12.15 Uhr Diskussionsmöglichkeit

12.15 Uhr Horst Schüler, Journalist, ehemaliger politischer Häftling und Ehrenvors. der UOKG
„Die betrogene Generation – der frühe Widerstand in der SBZ/DDR“

13.00-13.15 Uhr Diskussionsmöglichkeit
13.15-13.45 Uhr Imbisspause

13.45 Uhr Dr. Ehrhart Neubert, Theologe
„Geschichte der DDR-Opposition 1949-1989- ein Überblick“

14.30 Uhr Prof. Dr. Manfred Wilke, Soziologe und Publizist
„Zur Doppelverfolgung von Heinz Brandt unter den Nationalsozialisten und in der SBZ/DDR“

15.15-15.30 Uhr Diskussionsmöglichkeit
15.30-15.45 Uhr Kaffeepause

15.45 Uhr Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
„In der Wahrheit leben: Methoden und Inhalte oppositioneller Gruppen vor und während der Revolution“

16.15-16.30 Diskussionsmöglichkeit

16.30 Uhr Prof. Dr. Daniela Münkel, BStU, Historikerin
„Herbst 89 im Blick der Stasi – die geheimen MfS-Berichte an die SED-Führung“

17.15 Uhr Dr. Matthias Braun, BStU, Theaterwissenschaftler
„Von der Bühne auf die Straße – Künstler und die friedliche Revolution 1989“

Im Anschluss Abschlussdiskussion und Resümee


Die Veranstaltung wird unterstützt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 

 

4.11.2014: Die soziale und psychische Situation von Opfern

„Wer denkt an die Opfer heute? Die soziale und psychische Situation
von Opfern der kommunistischen Gewaltherrschaft 25 Jahre nach dem Mauerfall“

Datum: Dienstag, 4. November 2014, 18 Uhr

Ort:  Europasaal der Deutschen Gesellschaft e.V., Voßstraße 22, Berlin

Der DDR-Unrechtsstaat hat tiefe Wunden in das Leben vieler politisch verfolgter Menschen gerissen, die bis heute nicht verheilt sind. Viele ehemalige Opfer sind im Vergleich zu der Gesamtbevölkerung finanziell deutlich schlechter gestellt. Hinzu kommen psychische Beschwerden wie Depressionen und Angstzustände, aber auch physische Folgeschäden. Nicht selten führen diese Umstände dazu, dass der mühsame Weg der Rehabilitierung nicht allein bewältigt werden kann. Wie gehen Opfer mit dieser Situation um und welche Hilfestellung leisten professionelle Berater heute?

Einblicke in die Lebenslagen der Betroffenen gewähren uns:

Karl-Heinz Bomberg, Arzt, Psychoanalytiker und Liedermacher

Jens Planer-Friedrich, Mitarbeiter des Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen

Curt Stauss, Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für Seelsorge und Beratung von Opfern der SED-Kirchenpolitik

Gabriele Stötzer, Schriftstellerin und Künstlerin, ehem. politische Gefangene

Es moderiert Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e.V.

Veranstalter: UOKG e.V. in Kooperation mit der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Deutschen Gesellschaft e.V. und dem Kommunalpolitischen Bildungswerk Berlin e.V.

Das Projekt, die Zwangsarbeit in der DDR zu erforschen und in der Erinnerungslandschaft zu verankern, nimmt inzwischen Formen an. Nach IKEA hat nun auch die Deutsche Bahn AG mit einem Forschungsprojekt begonnen, das zu differenzierteren Erkenntnissen kommen soll, als sie mit dem UOKG-Projekt erreicht werden konnten. Bahnchef Grube hat dazu zeitnah eine Erklärung der Bahn angekündigt. Weitere Konzerne sind angeschrieben. Wir warten noch auf Antworten.

Wir reden über die menschenverachtende Verplanung der SED-Diktatur von Häftlingskontingenten für die gesamte DDR-Industrie. Von der Reichsbahn bis zur Stahlindustrie, von der Braunkohle bis zum Kupferbergbau, von der chemischen Industrie bis zum Maschinenbau, von der Textilindustrie bis zur Elektroindustrie – überall wurden Häftlinge zu den schmutzigsten, gefährlichsten und schlechtbezahltesten Arbeiten herangezogen, die selbst die abgehärteten DDR-Arbeitnehmer nicht mehr annehmen wollten. Körperliche Schäden, chronische Krankheiten und psychische Traumata gehören vielfach zu den langfristigen Folgen.
In diesem Licht sind die Entschädigungen und Renten für politische Gefangene neu zu bewerten. Nutznießer der Zwangsarbeit, ob es Betriebe im Osten oder Firmen im Westen waren, sind angesichts dieser massiven Verletzungen der Menschenrechte zur Entschädigung verpflichtet. Dort, wo Verantwortliche nicht mehr namhaft gemacht werden können, muss die Bundesregierung einspringen. Die UOKG hat nun drei Forderungen in das Zentrum gestellt: Aufarbeitung, Entschuldigung, Entschädigung.

Nun sollen die bisherigen historischen Erkenntnisse vertieft und verbreitert werden.
Dazu findet eine ganztägige Veranstaltung statt am

Sa., 20. September im Stasi-Museum in Berlin, Ruschestr. 103, Haus 1, 4 Et. Raum 418 (U Magdalenenstr.)
ab 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Neben der historischen Aufarbeitung sollen die Gesprächsergebnisse mit der Deutschen Bahn und die psychosozialen Folgen der Zwangsarbeit zum Thema gemacht werden. Um 12 Uhr findet in diesem Rahmen ein Zeitzeugengespräch über die Arbeitsbedingungen im Zuchthaus Cottbus mit den politischen Häftlingen Dieter Dombrowski (MDL, angefr.), RA Roland Lange und Wolfgang Arndt statt.

Die rechtlichen Aspekte und ein politisch-pragmatischer Lösungsansatz für die Entschädigungsforderungen der betroffenen Häftlinge stehen im Mittelpunkt eines weiteren wissenschaftlichen Symposiums:

Es wird von RA Professor Dr. Johannes Weberling am Nachmittag des Do. 25. September in der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder veranstaltet. Das Programm finden sie unten. Wir hoffen, auf diesem Wege Lösungen zu finden, die in Politik und Wirtschaft als realisierbar beurteilt werden und von den politischen Häftlingen, die wir vertreten, akzeptiert werden können.

Beide Programme finden Sie aktuell auf

www.ddr-zwangsarbeit.info/aufarbeitung_gesamt.htm

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist zur Planung notwendig an zwangsarbeit@christian-sachse.de

Wir freuen uns, wenn Sie diese Einladung an Betroffene, historisch Interessierte, Politiker und Vertreter der Wirtschaft weitergeben.
Dr. Christian Sachse, Projektbeauftragter der uokg