Veranstaltung der Stasi-Unterlagen-Behörd BStU am
Dienstag, 19. März 2013, 20.00 Uhr, Collegium Hungaricum Berlin

„Der größte Lump…“? Stasi-Spitzel auf dem Prüfstand – Podiumsdiskussion

Mit dem Buch „Stasi Konkret“ stellt BStU-Wissenschaftler Ilko-Sascha Kowalczuk neue Fragen an die Forschung zur SED-Diktatur und ihrer Geheimpolizei. Was sagen die IM-Zahlen wirklich aus über das Wirken der Stasi? Und sind damit Kategorien wie Verrat, Denunziation und auch Opportunismus ausreichend erfasst? Hat der bisherige Blick auf die Stasi die Rolle der SED wirklich verharmlost? Eine Diskussion zwischen exponierten Forschern.

Eröffnung
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Podium
Dr. Jens Gieseke, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, BStU
Dr. Helmut Müller-Enbergs, BStU
Prof. Dr. Klaus Schroeder, Forschungsverbund SED-Staat an der FU Berlin
Moderation: Dagmar Hovestädt, BStU
Der Eintritt ist frei.

Ort: Collegium Hungaricum Berlin – Balassi Institut
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin

Diskussion über die Errichtung eines zentralen Mahnmals für die Opfer des Kommunismus in der Bundesstiftung Aufarbeitung
UOKG-Bundesvorsitzender Rainer Wagner: „Der gesellschaftliche Diskurs muss fortgesetzt werden.“

In den Räumen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat am Montagabend eine erste Podiumsdiskussion über ein von den Opferverbänden kommunistischer Gewaltherrschaft angestrebtes zentrales Mahnmal stattgefunden. Vor etwa 150 Zuhörern diskutierten unter der Moderation von Sven-Felix Kellerhoff (Die Welt) der Historiker Bernd Faulenbach, die Parlamentarische Staatssekretärin a. D. Cornelie Sonntag-Wolgast, der Journalist Christoph Dieckmann (Die Zeit) und der UOKG-Bundesvorsitzende Rainer Wagner, der sich über mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden zeigte:

„Die Diskussion hat gezeigt, dass die Errichtung eines Mahnmals durchaus mehrheitsfähig sein könnte. Doch natürlich sind bis dahin noch viele Fragen zu zu diskutieren. Es ist nun wichtig, dass der gesellschaftliche Diskurs fortgesetzt wird und schließlich in einen politischen Entscheidungsprozeß mündet. Daher sollte sich die Politik bald an der Debatte beteiligen.“

Rainer Wagner dankte allen Unterstützern der Mahnmalsinitiative der UOKG, insbesondere der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Organisation der ersten Podiumsdiskussion, sowie dem Bundesbeauftragen für Kultur und Medien, der die Diskussion über die Mahnmalsinitiative der UOKG finanziell fördert.

Presse: DRadio | Berliner Zeitung | Neue Wache

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich einladen zur Podiumsdiskussion „Erinnern an die Vergangenheit und Mahnen für die Zukunft“. Erörtert werden soll die Frage, ob es in Berlin ein zentrales Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Diktatur zwischen 1945 und 1989 geben sollte.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unten als PDF.

 

Termin: Montag, der 11. März 2013 um 18 Uhr

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Veranstaltungssaal, Kronenstraße 5, 10117 Berlin.

 

Die Podiumsdiskussion findet statt in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Zeitschrift „Der Stacheldraht“.

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer Veranstaltung im Bildungszentrum des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen informiert IKEA Vertreter der Opferverbände der kommunistischen Diktatur in der DDR und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse einer Untersuchung zu einem möglichen Einsatz von politischen Gefangenen in Produktionsstätten der DDR, mit denen IKEA zusammen gearbeitet hat. Die Studie wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young erarbeitet.
Siehe FOCUS.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.

Moderation: Roland Jahn (BStU) und Rainer Wagner (UOKG)

Ort: Bildungszentrum der BStU, 10117 Berlin, Zimmerstraße 90

Zeit: Freitag, 16. November 2012, 14 Uhr
Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameradinnen und Kameraden,

wir laden herzlich ein zu unserer nächsten Projekttagung und Verbändetreffen am 17. und 18. November 2012 in die Ruschestraße 103  in Berlin-Lichtenberg ein.

„Bilanz und Aussicht ein Jahr vor der Bundestagswahl- neue Projekte, aktuelle Probleme und Vorhaben bei der Aufarbeitung des SBZ/DDR-Unrechts und Rehabilitierung und Entschädigung“

Als Referenten begrüßen wir u.a. Jochen Staadt, Forschungsverbud SED-Staat an der FU Berlin
Rüdiger Sielaff, Leiter der Außenstelle des BStU in Frankfurt/Oder und
Lutz Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter für Stasiunterlagen aus Dresden.

Ort: Die Tagung findet in der Gedenkstätte Normannenstraße (Stasi-Museum), Haus 1, Ruschestraße 103, 10365 Berlin, Raum 418 (BStU-Projektwerkstatt) statt.
Bitte benutzen Sie den separaten Eingang, der sich ca. 20 Meter links neben dem zentralen Museumseingang befindet. Dort ist ein Lift vorhanden, mit dem Sie in die 4. Etage fahren können, wo sich der Veranstaltungsraum befindet.

Auswärtige Gäste können im Hotel „Siegfriedshof“, Siegfriedstraße 204 b/c, 10365 Berlin übernachten.
Um eine entsprechende Anmeldung per E-Mail, Fax, Telefon oder Brief an die Geschäftsstelle bitten
wir bis spätestens 8. November 2012, da wir die Zimmerreservierung veranlassen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Geschäftsstelle UOKG e.V.
Ruschestr. 103, Haus 1
10365 Berlin-Lichtenberg
Tel.: 030-557793-52, -53
Fax: 030-55779340

Die UOKG lädt außerdem ein am 16. November, 14.00 Uhr, zum Thema „Haftzwangsarbeit“. Die Kosten einer zusätzlichen Übernachtung vom Freitag zum Sonnabend werden für die Vertreter der UOKG-Mitgliedsvereine von IKEA übernommen. Die Einladung finden Sie hier als Anhang.
Moderation: Roland Jahn (BStU) und Rainer Wagner (UOKG)
Ort: Bildungszentrum der BStU, 10117 Berlin, Zimmerstraße 90
Zeit: Freitag, 16. November 2012, 14 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie sehr herzlich zum UOKG-Kongress „Politische Schauprozesse als Mittel kommunistischer Herrschaftstechnik“ einladen. Das ausführliche Programm finden Sie unten als PDF
.
Der Kongress findet statt am Samstag, 6. Oktober 2012, ab 11 Uhr
im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin
Schirmherr des Kongresses ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Sie findet statt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauer und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PROGRAMM

11.00 Uhr: Eröffnung des Kongresses durch Rainer Wagner (UOKG-Bundesvorsitzender)

11.10 Uhr: „Gefangen in Hohenschönhausen. Opfer politischer Schauprozesse in der DDR“, Dr. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

11.25 Uhr: „Abschreckung und Propaganda- Todesurteile in DDR-Schauprozessen der Fünfzigerjahre“, Dr. Roger Engelmann, Historiker, BStU Berlin

12.10-12.40 Uhr: „Der RIAS-Schauprozess 1955: Aufarbeitung in Sachlichkeit, ohne Hass und Rache“, Richard Baier, letzter Überlebender des RIAS-Schauprozesses

12.50-13.30 Uhr Pause für Imbiss und Kaffee

13.30-14.15 Uhr: „Der Güstrower Schauprozess 1950“, Dr. Peter Moeller, wurde als Oberschüler im Güstrower Schauprozess verurteilt

14.30-15.15 Uhr: „Zur Einflussnahme der SED-Organe auf die Justiz am Beispiel Manfred Smolka“, Rechtsanwalt Roland J. Lange

15.30-16.15 Uhr: „Ein Besuch bei Josefa Slánská, der Witwe des hingerichteten Rudolf Slánský“, Doris Liebermann, Autorin und Journalistin

16.15-16.30 Uhr Abschlussdiskussion und Resümee

Musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch Dr. Karl-Heinz Bomberg, Arzt und Liedermacher, mit Ausschnitten aus seinem Programm „Du hast mir ein kleines Licht gebracht“.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauer statt und wird unterstützt durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Schirmherr der Veranstaltung ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.