„Das Leiden der 2. Generation – Die Kinder politisch Verfolgter“
Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion

13. Juni 2018, 18.30 Uhr

„Zeit ohne Eltern“, Dokumentarfilm (60 min.), Regie Celia Rothmund

Podiumsdiskussion mit:

  • Celia Rothmund, Regisseurin
  • Franziska Kriebisch, Mitwirkende im Film, Tochter politisch verfolgter Eltern
  • Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychologe, Experte zum Thema transgenerationale Weitergabe der Folgen politischer Traumatisierung
  • Moderation: Isabel Fannrich-Lautenschläger

Veranstalter: Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) e.V.
Kooperationspartner: Stiftung Berliner Mauer

Veranstaltungsort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Str. 119,
13355 Berlin

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Veranstaltungsinformation als PDF

Am 5. Mai 2018 wird Karl-Marx 200 Jahre alt. Trier nimmt dies zum Anlass, ihn als größten Sohn der Stadt zu ehren! Neben unzähligen Veranstaltungen wird am Samstag eine über 5 Meter große Karl-Marx-Statue enthüllt. Sie ist ein Geschenk der kommunistischen Partei Chinas. Die Stadt hatte dieses trotz massiver Proteste angenommen.

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG: „Karl Marx wird von seinen ‚Freunden‘ vor allem als Philosoph und Person der Zeitgeschichte beschrieben. Eine Person der Zeitgeschichte ist er ohne Zweifel. Karl Marx hat aber nicht Lyrik, sondern in seinen Werken das Kochbuch für alle kommunistischen Diktaturen geschrieben.“

Marx“, so Dombrowski, „ist weder missverstanden noch missbraucht worden. Die kommunistischen Diktatoren haben sich wortgetreu seine Leitsätze, wie die gewaltsame Beseitigung der Klassenunterschiede, die Abschaffung der Gewaltenteilung, die Abschaffung des Privateigentums und die Unterordnung allen staatlichen Handelns unter das Diktat des Proletariats, sowie seinen bösartigen Antisemitismus zu eigen gemacht.“

Dombrowski weiter: „Bei den Lobreden auf Karl Marx wird regelmäßig nicht erwähnt, dass er in seinen Schriften von ‚Jüdischen Niggern‘ und vom ‚Schacher des Juden‘ als Hauptmerkmal geschrieben hat. Marx war überzeugt davon, dass im Kommunismus das Judentum überflüssig wird.“

Abschließend sagt Dombrowski: „Eine Auseinandersetzung mit Marx ja, Verehrung nein!“

Die UOKG hat zusammen mit der Hauptpetentin Frau Inge Bennewitz im Deutschen Bundestag eine Petition zum Thema Zwangsaussiedluungen eingereicht. Zentrale Forderung ist die Zahlung einer angemessenen Entschädigung in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung für jeden aus dem Sperrgebiet an der innerdeutschen Grenze Zwangsausgesiedelten – gemäß Artikel 17 des Einigungsvertrages – für den zu Unrecht erlittenen seelischen Schaden durch die politisch motivierte Vertreibung und die sich daran anschließenden staatlich organisierten Repressionen und Schikanen.

Über den unten zu finden Link können Sie die Petition einsehen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag den 24. April 2018 jährt sich der Todestag von Michael Gartenschläger zum 42. mal. Der Freundeskreis Michael Gartenschläger und die VOS laden Sie herzlich zur Gedenkfeier am Ort des Geschehens ein.

Treffpunkt: 11:00 Uhr auf dem PENNY-Parkplatz in der Lauenburger Str. 14 in 21514 Büchen in Sichtweite des Bahnhofs. Von dort gemeinsame Fahrt in den Wald zwischen Bröthen und Langenlehsten.

Nach der Gedenkfeier wollen wir gemeinsam zum Mittagessen einkehren.

Kontakt: Uwe Rutkowski (VOS Bezirksgruppe Hamburg) Tel.04139 695795

 

 

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hat gegenüber der Welt einen zusätzlichen Feiertag in Aussicht gestellt. „Die Frage ist nicht so sehr, ob wir einen solchen Feiertag bekommen, sonder eher, welchen“, äußerte Müller gegenüber der Zeitung.

Es muss ein Tag sein, der eine politische Relevanz in unserer Geschichte hat“, sagte Müller.

Die UOKG plädiert für den 17. Juni, den Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR.

Am 17. Juni 1953 lehnte sich die Bevölkerung in Berlin und an vielen anderen Orten in der DDR gegen die Unterdrückung der SED-Dikatur auf, mit dem Verlangen nach Freiheit.

Der Aufstand wurde durch die Sowjetarmee blutig niedergeschlagen. Viele Demonstranten starben.

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG):

Es bedurfte russischer Panzer, um die massiven Demonstrationen der Bevölkerung gegen die SED-Diktatur niederzuschlagen. Diesen mutigen Männern und Frauen gebührt ein staatliches Gedenken.“

Ansprechpartner: Benjamin Baumgart; 030/55779620; info@uokg.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

trotz massiver Gegenwehr, auch von unserer Seite, wurde heute in Trier eine über 5 Meter große Karl-Marx-Statue aufgestellt, welche zu seinem 200. Geburtstag am 5. Mai 2018 enthüllt werden soll. Die Statue ist ein Geschenk aus China. Die Enthüllung findet um 11:30 Uhr auf dem Simeonstiftplatz in Trier statt. Erwartet werden eine große Anzahl chinesischer Delegationen und zahlreiche Ehrengäste.

Wir rufen Sie auf, uns im Protest gegen diese Statue zu unterstützen!

Bitte fahren Sie, soweit es Ihnen möglich ist, am 5. Mai nach Trier und protestieren Sie so lautstark, wie es nur geht. Wir nehmen es nicht hin, dass Karl Marx im Westen wieder aufersteht, nachdem wir es geschafft haben, ihn im Osten abzuschaffen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dieter Dombrowski