Start Gedenkstätten
Gedenkstätten
Bautzen Drucken E-Mail

Gedenkstätten "Gelbes Elend" und Bautzen II

02625 Bautzen, Weigangstr. 8 a und Breitscheidstr 4 (Gelbes Elend)
Tel. (03591) 425 21 Fax (03591) 318 99 29 email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Alexander Latotzky, 1. Vorsitzender

Die ehemalige Landesstrafanstalt ("Gelbes Elend") wurde von der sowjetischen Geheimpolizei von 1945 bis 1950 als Speziallager Nr.4 und als Untersuchungsgefängnis genutzt. Anschließend übernahm die Volkspolizei die Haftanstalt für vorwiegend politische Häftlinge.
Offiziell unterhielt die Volkspolizei in der Lessingstr.7 eine weitere Haftanstalt (StVA Bautzen II), die ab 1956 bis 1989 dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand. Zum Teil namenlose Unterbringung von westdeutschen, ausländischen sowie "prominenten" DDR-Häftlingen.

Weitere Informationen:
www.Bautzen-Komitee.de
Gedenkstätte des Landes Sachsen


Verkehrsverbindung:
Bautzen I ("Gelbes Elend"): Ab Autobahn A 4 Abzweig Bautzen West oder - Ost, ausgeschildert. Lage nahe der Autobahnabfahrten Bautzen im Neubaugebiet.
Bautzen II: Hinter dem Landgericht Bautzen,
vom DB-Bahnhof und Busbahnhof Bautzen jeweils etwa 7 Minuten Fußweg

 
Berlin Drucken E-Mail

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Genslerstr.66
13055 Berlin

Tel. (030) 98 60 82 30, -32
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: www.stiftung-hsh.de
wissenschaftlicher Direktor: Dr. Hubertus Knabe

Historischer Ort politischer Strafverfolgung von 1945 bis 1989: Speziallager und Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Geheimpolizei, zentrale Untersuchungshaftanstalt des Staatssicherheitsdienstes der DDR.
Original erhaltener Gefängnisbau. Gedenkstein. Zeitzeugenbüro.

Gedenkort zur Erinnerung an die namenlosen Opfer

Städtischer Friedhof Gärtnerstraße, Ecke Rhinstrasse
13055 Berlin-Hohenschönhausen

Geführter Rundgang tägl. 11.00 und 13.00 Uhr für Gruppen nach Anmeldung.
Geöffnet tägl. 9.00 bis 18.00 Uhr. Verkehrsverbindungen: Straßenbahnlinien 5, 6, 15, 17, Bus 256

Gedenkort Friedhof Seestraße

Gedenkort auf dem Friedhof Seestraße für die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953

Gedenkstätte Zehlendorf

Holzkreuz am Autobahn - Kleeblatt in Berlin-Zehlendorf für die Opfer des Volksaufstandes
vom 17. Juni 1953 in der ehemaligen SBZ/DDR

Denkmal BMF

vor dem heutigen Bundesfinanzministerium, Leipziger Straße 5-7/Ecke Wilhelmstraße
für die aufständigen Arbeiter des 17. Juni 1953 (ehemaliges Haus der Ministerien der DDR)

Gedenkstätte Berliner Mauer

Bernauer Straße 111/119
13355 Berlin

Tel. +49 (0)30 467 98 66-66
Fax +49 (0)30 467 98 66-77
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  
Website: www.stiftung-berliner-mauer.de

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen im Zentrum der Hauptstadt. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin

Tel. +49 (0)30 - 75 00 84 00
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  
Website: www.notaufnahmelager-berlin.de

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde ist das zentrale Museum in Deutschland zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR. Heute erinnert am authentischen Ort eine Ausstellung an Ursachen, Verlauf und Folgen der deutsch-deutschen Fluchtbewegung.

 
Chemnitz Drucken E-Mail

Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis

www.gedenkort-kassberg.de
Das Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis wird eine Gedenkstätte werden.
Von hier aus wurden bis 1989 politische Gefangene der DDR freigekauft.

Gedenktafel am Chemnitzer Friedhof

Der Waldheim Kameradschaftskreis wurde 1952 gegründet.
Seit 1992 wird er weitergeführt und berät Opfer aus DDR-Haftanstalten.
Er besitzt ein Dokumentenarchiv mit Unterlagen aus russischen Rehabilitierungsverfahren.

 
Cottbus Drucken E-Mail

Gedenktafel am Amtsgericht Cottbus

an der Hofeinfahrt zum ehemaligen Zellentrakt des Staatssicherheitsdienstes
Am Amtsteich (am Spreeufer), am Landgericht im Stadtzentrum von Cottbus

Von 1945 bis 1950 Gefängnis des NKWD, danach Untersuchungshaftanstalt der Stasi Cottbus

Verkehrsverbindungen:
Bahn bis Bahnhof Cottbus, Straßenbahn ins Stadtzentrum oder 15 min Fußweg
www.orte-der-repression.de

Gedenkstein vor der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Cottbus

Bautzener Straße 140, im Innenhof der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

Von 1933 bis 1945 und danach wieder von 1945 bis 1989 war hier eine fünfstellige Anzahl politischer Häftlinge untergebracht. Insbesondere zwischen 1965 bis 1989 jährlich ca. 500 meist jugendliche Häftlinge aus den Prozessen des Staatssicherheitsdienstes. Cottbus galt als typisches "Freikaufgefängnis". Gedenkstein gestiftet vom Häftling Schaffarzik.

Verkehrsverbindung:
Bahn bis Bahnhof Cottbus, 10 Minuten Fußweg auf dem Stadtring nach links bis hinter die Kreuzung Str. der Jugend - vor der Brücke rechts den Fußweg hinunter.

Menschenrechtszentrum Cottbus (Mitglied der UOKG)

Träger des Projektes Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (restauriertes Haus 1 in der StVE)
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: www.menschenrechtszentrum-cottbus.de

vorherige Anmeldung unter Tel. (0355) 290 133-0
Eintritt siehe website

Cottbuser Häftlingsgemeinschaft (Mitglied der UOKG)

Die Cottbuser Häftlingsgemeinschaft (CHG) ist ein Interessenverband ehemaliger politischer Verfolgter aus dem Zuchthaus Cottbus. Sie trägt bei zur politischen Bildung für die Stabilisierung der Demokratie, Freiheit und Menschenwürde in Deutschland.

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.uokg.de/cottbus.htm | www.politische-haft.de


Gedenkstein an der ehemaligen "Grünen Hölle" von Calau

Von 1945 bis 1950 Gefangenenkeller des russischen Geheimdienstes NKWD
www.calau.de

Verkehrsverbindung:
Lage an der Hauptstraße Cottbus-Calau-Bronkow, fast im Zentrum von Calau in der Finsterwalder Straße am Luckauer Tor

 
Dresden Drucken E-Mail

Gedenkstätte Münchner Platz

Gedenkstätte Münchner Platz
Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden (Postanschrift)
Münchner Platz 3, 01187 Dresden (Besucheradresse)
Leiterin: Dr. Birgit Sack

Tel. 0351/ 4633-1990 oder -1952
Fax 0351/ 4633-1991
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Homepage: http://www.muenchner-platz-dresden.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-16 Uhr und Sa/So/Feiertag 10-18 Uhr, öffentliche Führung Sa/So/Feiertag 14 Uhr.

Der Gebäudekomplex am Münchner Platz in der Dresdner Südvorstadt wurde seit 1907 als Gerichtsgebäude, Haftanstalt und Hinrichtungsstätte genutzt.
Im Untergeschoss des ehemaligen Gerichtsgebäudes befindet sich die ständige Ausstellung „VERURTEILT.INHAFTIERT.HINGERICHTET. Politische Justiz in Dresden 1933-1945 // 1945-1957“. Mit über 700 Fotos, Zeichnungen, Objekten und Dokumenten veranschaulicht sie die Rolle der Justiz in Dresden während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der frühen DDR. Zeitzeugen berichten in Interviews von ihren Erfahrungen.


Gedenk-, Begegnungs- und Dokumentationsort - Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

01099 Dresden, Bautzner Str.112 a

Ehemalige Untersuchungshaftanstalt des sowjetischen Geheimdienstes und der Bezirksverwaltung Dresden des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Eine bauliche Erweiterung und Dauerausstellung wird vorbereitet.

Ansprechpartner: Uljana Sieber, Gedenkstättenleiterin
Erkenntnis durch Erinnerung e.V. 01099 Dresden, Bautzner Str. 112
Tel. (0351) 656 88 48 Homepage

 
Frankfurt/Oder Drucken E-Mail

Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft"

15230 Frankfurt, Collegienstr.10, Tel. (0335) 680 27 12

Untersuchungshaftanstalt des Staatssicherheitsdienstes (1950 bis 1969) und anschließend der Volkspolizei.
Bis 1952 Hinrichtungsstätte der DDR (Fallbeil). Einzelne Zellen sind erhalten. Ausstellung, Führungen.iAuf vier Säulen mit 16 Ausstellungsflächen werden Einzelschicksale früherer Häftlinge dargestellt. Eintritt: Kostenlos

Ansprechpartner:
Museum Viadrina, 15230 Frankfurt, Carl-Phillipp-Emanuel-Str.11
Tel. (0335) 6802 712
web: www.museum-viadrina.de
Öffnungszeiten: Di. und Do. 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonst mit Voranmeldung.

 
Fürstenwalde / Ketschendorf Drucken E-Mail

Gedenkstätte

Die sowjetische Besatzungsmacht errichtete Ende April 1945 in einer Wohnsiedlung des Reifenwerkes Ketschendorf das Speziallager Nr.5, in das sie nicht verurteilte Häftlinge einwies. Das Lager wurde im April 1947 aufgelöst, die überlebenden Häftlinge in andere Speziallager und in die Sowjetunion verlegt. Die Toten des Lagers wurden in Massengräbern im sogenannten Wäldchen verscharrt, wo sich heute die Gedenkanlage befindet. (siehe auch Halbe) Für das Internierungslager Ketschendorf wird mit Unterstützung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge für die 4621 Gefangenen ein Totenbuch erarbeitet. mehr
Wikipedia.de/Speziallager_Ketschendorf

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.(Mitglied der UOKG)
Geschäftsstelle Frankfurter Str. 4, 15517 Fürstenwalde
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web: www.orte-der-repression.de
http://s367865143.online.de/index.php?site=news

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Fürstenwalde-West. Der Weg zur Kriegsgräberstätte Internierungslager ist ausgeschildert.
Busverbindung ab Bahnhof Fürstenwalde, Linie 1 bis Endstation Platz der Solidarität (werktags halbstündlich, sonn- und feiertags stündlich). Zum Friedhof Halbe: Autobahn A 13 Abfahrt Teupitz, Bundesstraße 179

 
Gera Drucken E-Mail


Gedenkstätte Amthordurchgang

07545 Gera, Amthordurchgang 5 (Torhaus)

Ehemalige Untersuchungshaftanstalt der MfS-Bezirksverwaltung Gera. 1999 für den Bau eines Kaufhauses abgerissen.
Durch eine Besetzung konnte zumindest das Torhaus, der ehemalige Eingangsbereich, erhalten werden. Projekte zum Wirken der DDR-Staaatssicherheit. Zeitzeugenprojekte, Veranstaltungen, Beratung und Betreuung von Betroffenen.

Ansprechpartner:
Verein "Gedenkstätte Amthordurchgang" e. V.
Amthordurchgang 9
07545 Gera
Telefon: 0365 5527630
Telefax: 0365 5527639
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web: www.torhaus-gera.de


Verkehrsverbindung:

Die Gedenkstätte liegt im Zentrum von Gera.

 
Halbe Drucken E-Mail


Grabanlage und Gedenkstein

15757 Halbe, Waldfriedhof

Die Toten des Lagers Ketschendorf (s. Fürstenwalde) wurden in den Jahren 1952/53 aus den Massengräbern exhumiert und auf dem Soldatenfriedhof Halbe anonym in Sammelgräbern beigesetzt.
Nach der Wiedervereinigung wurden die Grabfelder IX, X und XI als Beisetzungsstellen der Toten des Lagers Ketschendorf gekennzeichnet und mit Gedenktafeln gewürdigt. Die Gedenkstätte ist jederzeit frei zugänglich.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.(Mitglied der UOKG)
Geschäftsstelle Frankfurter Str. 4, 15517 Fürstenwalde
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web: www.orte-der-repression.de

Fahrverbindung:
BAB Berlin - Dresden, Abfahrt Halbe.
Bahnhof Halbe (Strecke Königs Wusterhausen - Beeskow).

 
Halle Drucken E-Mail

Gedenkstätte "Roter Ochse" Halle

Am Kirchtor 20b
06108 Halle
Tel. 0345 – 220 13 37
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
mehr Informationen:
Website der Gedenkstätte www.stgs.sachsen-anhalt.de

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 10.00 bis 16.00 Uhr
jedes erste Wochenende im Monat 10.00 bis 17.00 Uhr
montags und feiertags geschlossen
Gedenkstättenleiter: Andre Gursky

Das Zuchthaus wurde vom sowjetischen Geheimdienst als Untersuchungshaftanstalt und Sitz eines Sowjetischen Militärtribunals (SMT) genutzt. Ab 1950 unterhielt hier das MfS bis zum Ende der DDR eine Untersuchungshaftanstalt; ein größerer Teil des Komplexes diente der Volkspolizei als Strafvollzugseinrichtung (StVE) für politische und kriminelle Häftlinge.

Verkehrsverbindung:
Straßenbahnlinie 7 bis Haltestelle Hermannstr.
Straßenbahnlinie 8 bis Haltestelle Peißnitzstraße/Diakoniewerk


 
Hötensleben Drucken E-Mail


Grenzdenkmal Hötensleben

Wallstr. 3, 39393 Hötensleben
Tel. (039405) 9610, Fax (0309405) 96121

Original der "Grenzsicherungsanlage" mit Sichtblendmauer, Grenz- und Signalzaun, Kolonnenweg, Stahlhöcker, Grenzmauer, Kfz-Sperrgraben, zwei Beobachtungstürme.
Auf dem Friedhof Gräber von umgekommenen "Grenzgängern".

Fahrverbindungen:
Das Gelände befindet sich am Ortsrand von Hötensleben in Richtung Schöningen (ausgeschildert).
Hötensleben liegt östlich der B 245 (Halberstadt - Haldensleben) südlich der A 2 (Anschlußstelle Eilsleben).

 
Jamlitz Drucken E-Mail

Gedenkstätte Waldfriedhof, Gedenkstein Lagereingang, Gedenkstein Gemeindefriedhof Jamlitz, Gedenkkreuz Massengrab Splaugraben

15868 Jamlitz bei Lieberose
Stadtverwaltung Lieberose, Am Markt 4, 15868 Lieberose

Zuerst ein Außenlager des KZ Sachsenhausen 1943 - 1945, danach Weiternutzung durch das sowjetische NKWD zwischen September 1945 und April 1947 als "Speziallager Nr. 6". Vor allem Belegung durch Häftlinge, die ohne Urteil festgehalten wurden. 3.380 Tote wurden in den Wäldern in Massengräbern verscharrt.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz e.V. (Mitglied der UOKG)
web: www.die-lager-jamlitz.de
c/o Kurt Noack, Bergmannsweg 9, 03159 Groß-Kölzig

Verkehrsverbindung:
Bus von Beeskow oder Cottbus nach Lieberose, Bus nach Jamlitz
Die Gedenkstätten befinden sich an der B 320 Jamlitz - Guben in Höhe der stillgelegten Bahnlinie Frankfurt/Oder - Cottbus

 
Leipzig Drucken E-Mail


Museum in der "Runden Ecke" und Gedenktafel

04109 Leipzig, Dittrichring 24 Tel. (0341) 961 24 43 Fax (0341) 961 24 99,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.runde-ecke-leipzig.de

Dauerausstellung, Bibliothek (im Aufbau)
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr.
Führungen (auch fremdsprachige) nach Vereinbarung.

Justiz- und Gefängniskomplex mit Bezirksstaatsanwaltschaft, Bezirksgericht, Volkspolizei (Strafvollzugsanstalt) und Staatssicherheitsdienst (Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Leipzig).

Verkehrsverbindung:
Vom Hauptbahnhof Leipzig Straßenbahnlinie 21 oder City-Bus 89 bis Haltestelle Thomaskirche,
oder Straßenbahn Linien 1, 2, 4, 6, 10, 15, 17, 21, 24, 27 bis Haltestelle Goerdelerring (1 Station vom Hbf Leipzig),
oder 7 min Fußweg vom Bahnhof nach rechts Richtung Konsument/Hortenkaufhaus.

 
Magdeburg Drucken E-Mail

Gedenkstätte Moritzplatz für die Opfer politischer Gewalt

www.buergerkomitee.de
39124 Magdeburg (Neustadt), Umfassungsstr.76
Tel. Gedenkstätte: (0391) 244 55 90, Fax (0391) 244 55 99
Tel. Dok.Zentrum: (03391) 253 23 16

Öffnungszeiten Mo - Mi., Fr. 9.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 9.00 - 18.00 Uhr
Besichtigungsmöglichkeit der ehem. Haftanstalt,
Ausstellung "Machtmißbrauch durch SED und MfS",
17 Einzelausstellungen im Verleih, Opferbetreuung, Archive.

Das ehemalige Polizei- und Amtsgerichtsgefängnis war Gefängnis der Volkspolizei und ab 1957 Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Magdeburg des Ministeriums für Staatssicherheit.

 
Marienborn Drucken E-Mail


Gedenkstätte Deutsche Teilung

An der BAB 2 39365 Marienborn
Tel. (039406) 92090, Fax (039406) 92099,
www.marienborn.de

Ehemalige Grenzübergangsstelle der DDR (GÜSt).
Besichtigungen, Dauerausstellung, Sonderausstellungen. mehr

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Marienborn/Helmstedt-Ost (A2),
Ausschilderungen zur Gedenkstätte.
Bahnhof Marienborn, Busverbindung oder Fußweg 4 km.

 
Mühlberg Drucken E-Mail

Gedenkstätte, Grabanlage

04931 Mühlberg (Elbe)

Im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Stalag IV B unterhielt die sowjetische Geheimpolizei von 1945 bis 1948 das Speziallager Nr.1. Die Toten wurden nördlich des Lagers in Massengräbern verscharrt.
Mahnmal für die Kriegsgefangenen und politischen Häftlinge, Grabanlagen
In Mühlberg befindet sich in der Klosterstr. 9 das Stadtmuseum mit einer Abteilung für die Lagergeschichte.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V. (Mitglied der UOKG)
04931 Mühlberg (Elbe), Schulplatz 2
Telefon: (035342) 87487
(Frau Angelika Stamm)
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web: www.orte-der-repression.de

Verkehrsverbindung:
Busverbindung von Riesa. Lagergelände (4 km von Mühlberg entfernt) nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

 
Mühlhausen (Thüringen) Drucken E-Mail

Gedenktafel

99974 Mühlhausen am Haus Untermarkt 13.

Dieser Gebäudekomplex war von 1945 bis 1950 Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes
für den Bereich Nordwestthüringen. Sie war eine Stätte des Grauens, der Folter und des Todes.

 
Neubrandenburg / Fünfeichen Drucken E-Mail

 

Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen

Im Mai/Juni 1945 errichtete die sowjetische Geheimpolizei auf dem Gelände eines zuvorigen Kriegsgefangenenlagers der deutschen Wehrmacht für nicht verurteilte deutsche Häftlinge das Speziallager Nr.9, das bis zum Sommer 1948 bestand. Die Toten wurden in Massengräbern verscharrt.

Gedenkstätte mit Kriegsgefangenenfriedhof, nördlichem und südlichem Gräberfeld.
Wechselnde Ausstellungen im Regionalmuseum der Stadt Neubrandenburg.

Ansprechpartner:
Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen (Mitglied der UOKG)
Dr. Rita Lüdtke, 17034 Neubrandenburg, Hopfenstr. 5a, Tel. (0395) 566 7014

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Bargensdorf, Bundesstraße 96 in Richtung Fünfeichen oder Abzweig Neustrelitzer Straße (Ausschilderung "Gedenkstätte Kriegsgräberfürsorge").
Buslinie 80 vom Busbahnhof Neubrandenburg.

 
Oranienburg bei Berlin Drucken E-Mail


Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

16515 Oranienburg, Straße der Nationen 22 (Stadtteil Sachsenhausen)
Tel. (03301) 200 - 0 e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Homepage
Gedenkstättenleiter: Prof. Dr. Günther Morsch
Öffnungzeiten:
15. März bis 14 Oktober: täglich 8.30 - 18.00 Uhr
15. Oktober bis 14. März: täglich 8.30 - 16.30 Uhr
Montags geschlossen.

Das ehemalige Konzentrationslager war von 1945 bis 1950 ein "Speziallager" für verurteilte und nicht verurteilte Häftlinge der sowjetischen Geheimpolizei.

Ausstellung "Sowjetisches Speziallager Nr.7/ Nr. 1" (neues Dokumentenhaus außerhalb des Lagergeländes),
Gedenkstein und Gedenkanlagen werden von der "Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950"gepflegt auf dem früheren Kommandantenhof (Massengräber), im Schmachtenhagener Forst an der B 273 (Massengräber) sowie im Forst an der Düne (Massengräber). Außerdem werden betreut Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten in Weesow, Untermassfeld, Meiningen, Alt-Strelitz und Luckau.

Ansprechpartner:
Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 - 1950 e.V. (Mitglied der UOKG)
www.lager-sachsenhausen.de Vorsitzender: Joachim Krüger

Verkehrsverbindungen von Berlin:
die Gedenkstätte für das KZ und das Speziallager liegt etwa 35 km nördlich von Berlin.
Berliner S-Bahn bis Oranienburg; Bus 804, 20 Minuten Fußweg.

 
Potsdam Drucken E-Mail

Gedenkstätte "Lindenstraße 54"

14467 Potsdam, Lindenstr.54-55
Tel. (0331) 28 96 803 , Fax (0331) 28 96 805

Geöffnet Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 17.00 Uhr;
Führungen und Vorträge (nach Voranmeldung) Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00

Das ehemalige "Erbgesundheitsgericht Potsdam" und Gefängnis für politische Häftlinge der SS wurde nach dem Krieg von der sowjetischen Geheimpolizei (1945 - 1952) und bis zum Ende der DDR vom Staatssicherheitsdienst als Untersuchungsgefängnis genutzt.
Die von Zeitzeugen dort betriebene "Projektwerkstatt" ist Mitglied der UOKG.

Verkehrsverbindungen:
Direkt am Rande der Fußgängerzone der Potsdamer Innenstadt gelegen.
Von Berlin mit der S-Bahnlinie 7 oder den Regionalexpreßlinien RE 1 und RE 3 bis Potsdam-Stadt.
Tram 98 (Richtung Schloß Charlottenhof) bis Dortustraße oder Nauener Tor.


Ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam "Leistikowstraße 1"

14469 Potsdam, Leistikowstr 1 nahe Cecilienhof
Öffnungszeiten: (Eintritt frei)
Dienstag bis Sonntag 14 bis 18 Uhr
Führungen: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr nach Voranmeldung (25-55e)
Montag geschlossen
www.kgb-gefaengnis.de
www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de

Ansprechpartner:
Dr. Richard Buchner, Tel. (030) 801 24 71 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Dr. Ines Reich (Gedenkstättenleitern), Tel. (0331) 2011540 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Das vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein erbaute Haus für Pfarrerwohnung und Geschäftsstelle der Evangelischen Reichsfrauenhilfe wurde seit dem August 1945 mit Dienststellen der sowjetischen Geheimpolizei belegt, die dort ein Gefängnis und eine Untersuchungsabteilung einrichteten. Einzigartig sind die Kellerzellen im
Originalzustand von etwa 1947, die jetzt wieder zu besichtigen sind. 2007/08 wurde das Haus saniert, ein Informatiosn-Zentrum neu errichtet.

Ausstellungen
Die Daueraustellung "Von Potsdam nach Workuta" von MEMORIAL-Deutschland ist wieder zu sehen. Eine neue sehr umstrittene Dauerausstellung wurde im Frühjahr 2012 unter heftigen Häftlingsprotesten eröffnet.

Verkehrsverbindungen:
Von Berlin S-Bahnlinie 7 oder Regionalexpreßlinien RE 1 und RE 3 bis Bahnhof Potsdam-Stadt.
Tram 92 (Richtung Kirschallee) oder Tram 96 (Richtung Vierecksremise) oder Bus 639 (Richtung Rathaus Spandau) oder Bus 609 (Richtung Satzkorn) bis Haltestelle Reiterweg/Alleestraße, dort umsteigen in den BUS 603 (Richtung Höhenstraße) bis Glumestraße

 
Rostock Drucken E-Mail


Dokumentations- und Gedenkstätte der BStU in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Rostock

18055 Rostock, Hermannstr.34b,
Tel. (0381) 49 84 49-8 und -9, Fax (0381) 49 84 49-7

Ende der 50er Jahre vom MfS erbautes Untersuchungsgefängnis im Innenhof der Bezirksverwaltung. Besichtigungsmöglichkeit des Originalbaus, Ausstellungen über den Staatssicherheitsdienst, zeitgeschichtliche Spezialbibliothek der Universität Rostock.
web: BStU Rostock

Verein ehem. Rostocker Studenten (Mitglied der UOKG) www.vers-online.org

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 10.00 bis 17.00 Uhr.
Gruppenführungen nach Anmeldung.

Verkehrsverbindungen:
Straßenbahn-Linien 2, 4, 11 und 12 Haltestelle Steintor, Zugang über Augustenstraße/Grüner Weg.

 
Salzgitter Drucken E-Mail


Gedenkstätte "Zur Erinnerung und Mahnung"

38228 Salzgitter-Lichtenberg, Auf dem Burgberg "Kanzel von Salzgitter"

Im Juni 1994 eingeweihte Gedenkstätte zur Erinnerung an die Verfolgungszeit von 1945 bis 1989 in der SBZ/DDR. Die mehrmals geschändete Gedenkstätte (ein Pfeiler wurde 1997 sogar gesprengt) erinnert mit Tafeln und Findlingen an die kommunistische Verfolgung und ist die einzige dieser Art im Westen Deutschlands.

Verband Politisch Verfolgter des Kommunismus e.V. (VPVdKeV) www.vpvdkev.de
Sitz: 30851 Langenhagen
sowie über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Salzgitter-Lichtenberg (A 39), Burgbergstraße.
Deutsche Bahn: Bahnhof Salzgitter-Lebenstedt, Bus 619 nach Salzgitter-Lichtenberg.

 
Stollberg / Erzgebirge Drucken E-Mail


Gedenkstein Burg Hoheneck

09366 Stollberg, Zwönitzer Straße/ An der Stalburg 6/7
Gedenkstein für die im früheren Frauenzuchthaus inhaftierten politischen Häftlingsfrauen der DDR

Ansprechpartner:
"Frauenkreis der ehem. Hoheneckerinnen" (Mitglied der UOKG)
c/o Anita Goßler, Margot Jann, Nuthestr. 3b 14513 Teltow (Homepage)
sowie Förderverein Gedenkstätte Stollberg- Frauenhaftanstalt Hoheneck e.V.

web http://gedenkstaette-hoheneck.com | video

Die Strafvollzugseinrichtung (StVE) war von 1950 bis 1956 fast nur von verurteilten Frauen sowjetischer Militärtribunale belegt, die unter primitivsten Verhältnissen gefangen gehalten wurden. Bis zum Ende der DDR Frauenhaftanstalt auch für politisch Verurteilte. 2013 wurde die Sanierung und der Rückerwerb beschlossen, eine Gedenkstätte soll eingerichtet werden.

Dauerausstellung "Frauen als politische Gefangene in Hoheneck"

09366 Stollberg, Stadtbibliothek, Schillerplatz 2, Tel. (037296) 2239 u. 2147

 
Torgau Drucken E-Mail

Dokumentations- und Informationszentrum DIZ

Die sowjetische Geheimpolizei unterhielt im Fort Zinna (ehemaliges Wehrmachtgefängnis) und in einer nahegelegenen Kaserne zwischen 1945 und 1948 die Speziallager Nr. 8 und Nr. 10. Von 1950 bis 1990 nutzte die DDR-Volkspolizei das Fort Zinna für den Strafvollzug. In den fünfziger und sechziger Jahren saßenvor allem politische Gefangene hier ein. Bis 1975 wurden in Torgau auch jugendliche Strafgefangene inhaftiert.

Der Gedenkbereich befindet sich am Fort Zinna. Die ständige Ausstellung des DIZ Torgau wird im Schloss Hartenfels gezeigt (geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr).

Ansprechpartner: Wolfgang Oleschinski, Gabriele Beyler

Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau
Schlossstr. 27, 04860 Torgau
Tel.: (03421) 713468  Fax: (03421) 714932
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: www.diz-torgau.de
Was war wo? Ein Stadtrundgang durch Torgau 1933-1945
http://bit.ly/V9jz4g


Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.

Fischerdörfchen 15, 04860 Torgau
Tel.  03421 714203, Fax. 03421 776641
mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web: www.jugendwerkhof-torgau.de

Ausstellung "Ziel: Umerziehung" und inzwischen 11 Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder
Ansprechpartner: Gabi Beyler, Bettina Klein, Ingolf Notzke

Verkehrsverbindung:
Bundesstraßen 87, 182 und 183,
Bahnverbindungen aus Wittenberg, Doberlug-Kirchhain und Leipzig

 
Tost Drucken E-Mail

Ehemaliges Gefängnis-Lager des sowjetischen NKWD

Der Gebäudekomplex wurde 1884 als "Provinziales Arbeitshaus für Arbeitsscheue" errichtet. Ab 1890 wurden hier bis 1940 jeweils bis zu 500 "Geisteskranke" untergebracht.  Von Mai bis etwa Mitte Dezember 1945 nutzte der NKWD die Gebäude für die Unterbringung von knapp 5.000 deutsche Zivilisten.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe NKWD-Lager Tost/Oberschlesien
Sybille Krägel (Ehrenbürgerin von Tost/Toszek)
Krefelder Weg 14
22419  Hamburg

Tel. (040) 53320599
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Verkehrsverbindung:
Tost liegt ca. 50 km südlich von Oppeln (150 km südl. von Breslau) heute Polen. Die Stadt hatte und hat etwa 8.000 Einwohner, wovon heute die Hälfte deutschstämmig ist.

 
Weesow Drucken E-Mail

Gedenkstätte 16356 Weesow bei Werneuchen

Von Mai bis August 1945 richtete die sowjetische Geheimpolizei in sechs eiligst mit Drahtzäunen umschlossenen Bauernhöfen des kleinen Dorfes Weesow unter primitivsten Umständen ein Durchgangslager für politische Häftlinge ein.
Kleine Gedenkanlage auf einer zugeschütteten Müllkippe, in der die Toten des Lagers vergraben wurden.

 
Weimar Drucken E-Mail


Gedenkstätte Buchenwald

99427 Weimar-Buchenwald,
Tel. (03643) 430 130
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

sekretariat(at)buchenwald(dot)de
3643 430 130

Besucheranmeldung (03643) 430 200

Das nationalsozialistische Konzentrationslager Buchenwald wurde von 1945 bis 1950 als Speziallager Nr.2 der sowjetischen Besatzungsmacht weitergeführt und weitgehend mit nicht verurteilten Häftlingen belegt. Dauerausstellung im Dokumentenhaus (mit Totenliste). Zwei Waldfriedhöfe mit durch Stahlstelen gekennzeichneten Massengräbern. Gedenkort.

Ansprechpartner/Zeitzeugenvermittlung:
durch die Initiativgruppe Buchenwald 1945 - 1950 e.V.
web: www.weimar.de
Büro: Burgplatz 3-5, 99423 Weimar Tel. (03643) 90 24 08
Sprechzeit: nach Vereinbarung

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Weimar, durch die Stadt nach gut ausgeschilderter Strecke zur Gedenkstätte, am KZ-Denkmal vorbei zum Parkplatz der Gedenkstätte. Vom Bahnhof Weimar fährt stündlich ein Bus Linie 6 zur Gedenkstätte.

Marstall

99423 Weimar, Kegelplatz 1

Der Sitz der Geheimen Staatspolizei mit isolierten Vernehmungsbüros und Kellerzellen wurde 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht als Gefängnis für politische Häftlinge genutzt. Ab September 1946 war es bis 1950 "Behelfsgefängnis" des Landgerichts Weimar. Heute Thüringisches Hauptstaatsarchiv.

 
Workuta/Russland Drucken E-Mail

Denkmal in Workuta (Sibirien, Russland)

Unsere Mitglieder wurden von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) verurteilt, in der Regel zu 25 Jahren Lagerhaft oder zum Tode. Die zu Haftstrafen Verurteilten verschleppte man oft in die Strafregionen der Sowjetunion, vor allem nach Workuta Die Verurteilungen deutscher Staatsbürger durch Sowjetische Militärtribunale mit vorheriger Untersuchungshaft in den Gefängnissen des sowjetischen Geheimdienstes in der sowjetisch besetzten Zone und späteren DDR endeten 1953. Danach übernahm der Staatssicherheitsdienst die Verfolgung politischer Gegner.
Die Lagergemeinschaft versucht jetzt, eine möglichst lückenlose Liste der ehemaligen politischen GULag-Häftlinge zu erstellen. Deshalb bitten wir alle Frauen und Männer, die von Sowjetischen Militärtribunalen verurteilt wurden, in den Strafregionen der Sowjetunion waren und noch keinen Kontakt zur Lagergemeinschaft haben, um eine Nachricht.

Die Ausstellung der Lagergemeinschaft "Workuta - Vergessene Opfer"
besteht aus 52 gerahmten Bildern, Zeichnungen und Dokumenten, in denen das Schicksal der von Sowjetischen Militärtribunalen unschuldig verurteilten Frauen und Männer geschildert wird. Im Januar 2002 wurde sie in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gezeigt.

Ansprechpartner:
Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion (Mitglied der UOKG)
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web: www.workuta.de