02625 Bautzen, Breitscheidstr 4 und Weigangstr.8 a Tel. (03591) 425 21 Fax (03591) 318 99 29 email:
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Harald Möller, 1. Vorsitzender Kantstr. 16, 97645 Ostheim v.d. Rhön Tel. (09777) 2328, Fax (09777) 358197 e-mail:
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Die ehemalige Landesstrafanstalt ("Gelbes Elend") wurde von der sowjetischen Geheimpolizei von 1945 bis 1950 als Speziallager Nr.4 und als Untersuchungsgefängnis genutzt. Anschließend übernahm die Volkspolizei die Haftanstalt für vorwiegend politische Häftlinge. Offiziell unterhielt die Volkspolizei in der Lessingstr.7 eine weitere Haftanstalt (StVA Bautzen II), die ab 1956 bis zum Ende der DDR dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand. Zum Teil namenlose Unterbringung von westdeutschen, ausländischen sowie "prominenten" DDR-Häftlingen.
Verkehrsverbindung: Bautzen I ("Gelbes Elend"): Ab Autobahn A 4 Abzweig Bautzen West oder - Ost, ausgeschildert. Lage nahe der Autobahnabfahrten Bautzen im Neubaugebiet. Bautzen II: Hinter dem Landgericht Bautzen, vom DB-Bahnhof und Busbahnhof Bautzen jeweils etwa 7 Minuten Fußweg
Berlin
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr.66 13055 Berlin
Tel. (030) 98 60 82 30, -32 e-mail:
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Website: www.stiftung-hsh.de wissenschaftlicher Direktor: Dr. Hubertus Knabe
Historischer Ort politischer Strafverfolgung von 1945 bis 1989: Speziallager und Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Geheimpolizei, zentrale Untersuchungshaftanstalt des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Original erhaltener Gefängnisbau. Gedenkstein. Zeitzeugenbüro.
Geführter Rundgang tägl. 11.00 und 13.00 Uhr für Gruppen nach Anmeldung. Geöffnet tägl. 9.00 bis 18.00 Uhr. Verkehrsverbindungen: Straßenbahnlinien 5, 6, 15, 17, Bus 256.
Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus
Nikolaikirchplatz 5 - 7 10178 Berlin (Mitte)
Tel. (030) 28 34 327 FaxX (030) 28 009 71 93 e-Mail:
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Website: www.gedenkbibliothek.de
Chemnitz
Gedenktafel am Chemnitzer Friedhof
Der Waldheim Kameradschaftskreis wurde 1952 gegründet. Seit 1992 wird er weitergeführt und berät Opfer aus DDR-Haftanstalten. Er besitzt ein Dokumentenarchiv mit Unterlagen aus russischen Rehabilitierungsverfahren.
Cottbus
Gedenktafel am Amtsgericht Cottbus
an der Hofeinfahrt zum ehemaligen Zellentrakt Am Amtsteich (am Spreeufer), fast im Stadtzentrum von Cottbus
Von 1945 bis 1950 Gefängnis des NKWD
Verkehrsverbindungen: Bahn bis Bahnhof Cottbus, Straßenbahn ins Stadtzentrum oder 15 min Fußweg
Gedenkstein vor der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Cottbus
Bautzener Straße 139
Von 1933 bis 1945 und danach wieder von 1945 bis 1989 waren hier stets politische Häftlinge untergebracht. Insbesondere zwischen 1945 und 1989 jährlich 300 - 500 meist junge Häftlinge aus den Prozessen des Staatssicherheitsdienstes.
Verkehrsverbindung: Bahn bis Bahnhof Cottbus, 10 Minuten Fußweg nach links bis hinter die Kreuzung - unter der Brücke rechts halten.
Menschenrechtszentrum Cottbus (Mitglied der UOKG)
Bautzener Straße 139 03050 Cottbus
Tel.: (03 55) 86 94 17 4; 48 38 33 3 Fax: (03 55) 43 09 10 37 e-mail:
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Website: www.menschenrechtszentrum-cottbus.de Ansprechpartner: Siegmar Faust, Dieter Dombrowski
Cottbuser Häftlingsgemeinschaft (Mitglied der UOKG)
e-mail:
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Website
Gedenkstein an der ehemaligen "Grünen Hölle" von Calau
Von 1945 bis 1950 Gefangenenkeller des NKWD
Verkehrsverbindung: Lage an der Hauptstraße Cottbus-Calau-Bronkow, fast im Zentrum von Calau an einer Straßenkreuzung mit 5 abgehenden Straßen.
Tel. 0351/ 4633-1990 oder -6466 Fax 0351/ 4633-1991
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Homepage: http://www.stsg.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-16 Uhr und nach Vereinbarung, Führungen auf Anfrage.
Der Gebäudekomplex am Münchner Platz war von 1907 bis 1956 Landgericht, Untersuchungshaftanstalt und Hinrichtungsstätte. Während der nationalsozialistischen Diktatur wurden hier mehr als 1 300 Menschen mit der Guillotine hingerichtet, davon waren über die Hälfte Tschechinnen und Tschechen aus dem „Protektorat Böhmen und Mähren“. Nach dem Krieg nutzten sowjetische Geheimpolizei und deutsche Justizbehörden die Gebäude gemeinsam. Sowjetische Militärtribunale (SMT) verurteilten die Häftlinge zu langjährigen Haft- und Lagerstrafen oder zum Tod. Die DDR-Justiz richtete 1952 ihre zentrale Hinrichtungsstätte am Münchner Platz in Dresden ein. Bis zum Ende des Jahres 1956 wurden 61 Menschen hingerichtet, davon etwa die Hälfte Opfer politischer Strafjustiz. 1959 wurde die „Mahn- und Gedenkstätte im Georg-Schumann-Bau der TU Dresden“ am historischen Ort eingerichtet. Seit 1996 gehört die heutige Gedenkstätte Münchner Platz Dresden zur Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft. Die Plastik „Namenlos - Ohne Gesicht“ (1995) von Wieland Förster ist den zu Unrecht Verfolgten nach 1945 gewidmet.
Gedenk-, Begegnungs- und Dokumentationsort - Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
01099 Dresden, Bautzner Str.112 a
Ehemalige Untersuchungshaftanstalt des sowjetischen Geheimdienstes und der Bezirksverwaltung Dresden des Staatssicherheitsdienstes der DDR.
Ansprechpartner: Lothar Klein, Uljana Sieber Erkenntnis durch Erinnerung e.V. 01099 Dresden, Bautzner Str. 112, Tel. (0351) 656 88 48 Homepage
Frankfurt/Oder
Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft"
MfS-Untersuchungshaftanstalt (1950 bis 1969) und anschließend der Volkspolizei. Bis 1952 Hinrichtungsstätte der DDR (Fallbeil). Einzelne Zellen sind erhalten. Ausstellung, Führungen.
Ansprechpartner: Museum Viadrina, 15230 Frankfurt, Carl-Phillipp-Emanuel-Str.11 Tel. (0335) 223 15, Fax (0335) 500 43 83 Öffnungszeiten: Di. und Do. 14.00 bis 16.00 Uhr
Fürstenwalde / Ketschendorf
Gedenkstätte
Die sowjetische Besatzungsmacht errichtete Ende April 1945 in einer Wohnsiedlung des Reifenwerkes Ketschendorf das Speziallager Nr.5, in das sie nicht verurteilte Häftlinge einwies. Das Lager wurde im April 1947 aufgelöst, die überlebenden Häftlinge in andere Speziallager und in die Sowjetunion verlegt. Die Toten des Lagers wurden in Massengräbern im sogenannten Wäldchen verscharrt, wo sich heute die Gedenkanlage befindet. (siehe auch Halbe)
Ansprechpartner: Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V. (Mitglied der UOKG), 15517 Fürstenwalde, Frankfurter Str. 4 und Stadtmuseum
Verkehrsverbindungen: Autobahnabfahrt Fürstenwalde-West. Der Weg zur Kriegsgräberstätte Internierungslager ist ausgeschildert. Busverbindung ab Bahnhof Fürstenwalde, Linie 1 bis Endstation Platz der Solidarität (werktags halbstündlich, sonn- und feiertags stündlich). Zum Friedhof Halbe: Autobahn A 13 Abfahrt Teupitz, Bundesstraße 179
Gera
Gedenkstätte Amthordurchgang
07545 Gera, Amthordurchgang 5
Errichtung eines Denkmals für die Opfer der Gewaltherrschaft in Vorbereitung. Ehemalige Untersuchungshaftanstalt der MfS-Bezirksverwaltung Gera. 1999 für den Bau eines Kaufhauses abgerissen. Wanderausstellung, Dokumentarfilm
Ansprechpartner: Verein Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. im Büro des Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, 07545 Gera, Puschkinplatz 7 Tel. (0365) 82 23 - 205, Fax (0365) 82 23 - 13
Verkehrsverbindung:
Die Gedenkstätte liegt im Zentrum von Gera.
Halbe
Grabanlage und Gedenkstein
15757 Halbe, Waldfriedhof
Die Toten des Lagers Ketschendorf (s. Fürstenwalde) wurden in den Jahren 1952/53 aus den Massengräbern exhumiert und auf dem Soldatenfriedhof Halbe anonym in Sammelgräbern beigesetzt. Nach der Wiedervereinigung wurden die Grabfelder IX, X und XI als Beisetzungsstellen der Toten des Lagers Ketschendorf gekennzeichnet.
Ansprechpartner: Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.(Mitglied der UOKG) Homepage Geschäftsstelle Frankfurter Str. 4, 15517 Fürstenwalde
Fahrverbindung: BAB Berlin - Dresden, Abfahrt Halbe. Bahnhof Halbe (Strecke Königs Wusterhausen - Beeskow).
Halle
Gedenkstätte "Roter Ochse"
06108 Halle, Am Kirchtor 20a Tel. (0345) 220 1213, Fax (0345) 220 1277 (Regierungspräsidium Magdeburg, Dezernat 37) mehr Informationen: Website des Landes Sachsen-Anhalt
Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. 10.00 bis 15.00 Uhr; Di. 10.00 bis 18.00 Uhr Fr. 09.00 bis 12.00 Uhr.
Das Zuchthaus wurde vom sowjetischen Geheimdienst als Untersuchungshaftanstalt und Sitz eines Sowjetischen Militärtribunals (SMT) genutzt. Ab 1950 unterhielt hier das MfS bis zum Ende der DDR eine Untersuchungshaftanstalt; ein größerer Teil des Komplexes diente der Volkspolizei als Strafvollzugseinrichtung (StVE) für politische und kriminelle Häftlinge.
Verkehrsverbindung: Ab Bahnhof Straßenbahnlinie 7 (Richtung Kröllwitz) bis Haltestelle Puschkinstraße, 0,5 km Fußweg. Ab Markt Straßenbahnlinie 3 Richtung Trotha, Haltestelle Puschkinstraße, Straßenbahnlinie 8 Richtung Kröllwitz, Haltestelle Diakoniewerk.
Original der "Grenzsicherungsanlage" mit Sichtblendmauer, Grenz- und Signalzaun, Kolonnenweg, Stahlhöcker, Grenzmauer, Kfz-Sperrgraben, zwei Beobachtungstürme. Auf dem Friedhof Gräber von umgekommenen "Grenzgängern".
Fahrverbindungen: Das Gelände befindet sich am Ortsrand von Hötensleben in Richtung Schöningen (ausgeschildert). Hötensleben liegt östlich der B 245 (Halberstadt - Haldensleben) südlich der A 2 (Anschlußstelle Eilsleben).
15868 Jamlitz bei Lieberose Stadtverwaltung Lieberose, Am Markt 4, 15868 Lieberose
Zuerst ein Außenlager des KZ Sachsenhausen 1943 - 1945, danach Weiternutzung durch das sowjetische NKWD zwischen September 1945 und April 1947 als "Speziallager Nr. 6". Vor allem Belegung durch Häftlinge, die ohne Urteil festgehalten wurden. 3.380 Tote wurden in den Wäldern in Massengräbern verscharrt.
Ansprechpartner: Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz e.V. (Mitglied der UOKG) www.die-lager-jamlitz.de c/o Kurt Noack, Bergmannsweg 9, 03159 Groß-Kölzig
Verkehrsverbindung: Bus von Beeskow oder Cottbus nach Lieberose, Bus nach Jamlitz Die Gedenkstätten befinden sich an der B 320 Jamlitz - Guben in Höhe der stillgelegten Bahnlinie Frankfurt/Oder - Cottbus
Leipzig
Museum in der "Runden Ecke" und Gedenktafel
04109 Leipzig, Dittrichring 24 Tel. (0341) 961 24 43 Fax (0341) 961 24 99,
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, www.runde-ecke-leipzig.de
Dauerausstellung, Bibliothek (im Aufbau) Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr. Führungen (auch fremdsprachige) nach Vereinbarung.
Justiz- und Gefängniskomplex mit Bezirksstaatsanwaltschaft, Bezirksgericht, Volkspolizei (Strafvollzugsanstalt) und Staatssicherheitsdienst (Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Leipzig).
Verkehrsverbindung: Vom Hauptbahnhof Leipzig Straßenbahnlinie 21 oder City-Bus 89 bis Haltestelle Thomaskirche, oder Straßenbahn Linien 1, 2, 4, 6, 10, 15, 17, 21, 24, 27 bis Haltestelle Goerdelerring (1 Station vom Hbf Leipzig), oder 7 min Fußweg vom Bahnhof nach rechts Richtung Konsument/Hortenkaufhaus.
Magdeburg
Gedenkstätte Moritzplatz für die Opfer politischer Gewalt
Dokumentationszentrum des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt
Öffnungszeiten Mo - Mi., Fr. 9.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 9.00 - 18.00 Uhr Besichtigungsmöglichkeit der ehem. Haftanstalt, Ausstellung "Machtmißbrauch durch SED und MfS", 17 Einzelausstellungen im Verleih, Opferbetreuung, Archive.
Das ehemalige Polizei- und Amtsgerichtsgefängnis war Gefängnis der Volkspolizei und ab 1957 Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Magdeburg des Ministeriums für Staatssicherheit.
Marienborn
Gedenkstätte Deutsche Teilung
An der BAB 2 39365 Marienborn Tel. (039406) 92090, Fax (039406) 92099, www.marienborn.de
Ehemalige Grenzübergangsstelle der DDR (GÜSt). Besichtigungen, Dauerausstellung, Sonderausstellungen. mehr
Verkehrsverbindungen: Autobahnabfahrt Marienborn/Helmstedt-Ost (A2), Ausschilderungen zur Gedenkstätte. Bahnhof Marienborn, Busverbindung oder Fußweg 4 km.
Mühlberg
Gedenkstätte, Grabanlage
04931 Mühlberg (Elbe)
Im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Stalag IV B unterhielt die sowjetische Geheimpolizei von 1945 bis 1948 das Speziallager Nr.1. Die Toten wurden nördlich des Lagers in Massengräbern verscharrt. Mahnmal für die Kriegsgefangenen und politischen Häftlinge, Grabanlagen In Mühlberg befindet sich in der Klosterstr. 9 das Stadtmuseum mit einer Abteilung für die Lagergeschichte.
Verkehrsverbindung: Busverbindung von Riesa. Lagergelände (4 km von Mühlberg entfernt) nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Mühlhausen (Thüringen)
Gedenktafel
99974 Mühlhausen am Haus Untermarkt 13.
Dieser Gebäudekomplex war von 1945 bis 1950 Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes für den Bereich Nordwestthüringen. Sie war eine Stätte des Grauens, der Folter und des Todes.
Neubrandenburg / Fünfeichen
Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen
Im Mai/Juni 1945 errichtete die sowjetische Geheimpolizei auf dem Gelände eines zuvorigen Kriegsgefangenenlagers der deutschen Wehrmacht für nicht verurteilte deutsche Häftlinge das Speziallager Nr.9, das bis zum Sommer 1948 bestand. Die Toten wurden in Massengräbern verscharrt.
Gedenkstätte mit Kriegsgefangenenfriedhof, nördlichem und südlichem Gräberfeld. Wechselnde Ausstellungen im Regionalmuseum der Stadt Neubrandenburg.
Ansprechpartner: Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen (Mitglied der UOKG) Dr. Rita Lüdtke, 17034 Neubrandenburg, Hopfenstr. 5a, Tel. (0395) 566 7014
Verkehrsverbindungen: Autobahnabfahrt Bargensdorf, Bundesstraße 96 in Richtung Fünfeichen oder Abzweig Neustrelitzer Straße (Ausschilderung "Gedenkstätte Kriegsgräberfürsorge"). Buslinie 80 vom Busbahnhof Neubrandenburg.
Oranienburg bei Berlin
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
16515 Oranienburg, Straße der Nationen 22 (Stadtteil Sachsenhausen) Tel. (03301) 200 - 0 e-mail:
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Homepage Geöffnet tägl. (außer montags) von 8.30 bis 18.00 Uhr (im Herbst und Winter bis 16.30 Uhr)
Das ehemalige Konzentrationslager war von 1945 bis 1950 ein "Speziallager" für verurteilte und nicht verurteilte Häftlinge der sowjetischen Geheimpolizei.
Ausstellung "Sowjetisches Speziallager Nr.7/ Nr. 1" (neues Dokumentenhaus außerhalb des Lagergeländes), Gedenkstein und Gedenkanlagen werden von der "Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950"gepflegt auf dem früheren Kommandantenhof (Massengräber), im Schmachtenhagener Forst an der B 273 (Massengräber) sowie im Forst an der Düne (Massengräber). Außerdem werden betreut Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten in Weesow, Untermassfeld, Meiningen, Alt-Strelitz und Luckau.
Ansprechpartner: Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 - 1950 e.V. (Mitglied der UOKG) mehr
Verkehrsverbindungen von Berlin: die Gedenkstätte für das KZ und das Speziallager liegt etwa 35 km nördlich von Berlin. Berliner S-Bahn bis Oranienburg; Bus 804, 20 Minuten Fußweg.
Geöffnet Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 17.00 Uhr; Führungen und Vorträge (nach Voranmeldung) Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00
Das ehemalige "Erbgesundheitsgericht Potsdam" und Gefängnis für politische Häftlinge der SS wurde nach dem Krieg von der sowjetischen Geheimpolizei (1945 - 1952) und bis zum Ende der DDR vom Staatssicherheitsdienst als Untersuchungsgefängnis genutzt.
Verkehrsverbindungen: Von Berlin mit der S-Bahnlinie 7 oder den Regionalexpreßlinien RE 1 und RE 3 bis Potsdam-Stadt. Tram 98 (Richtung Schloß Charlottenhof) bis Dortustraße.
Das vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein erbaute Haus für Pfarrerwohnung und Geschäftsstelle der Evangelischen Reichsfrauenhilfe wurde seit dem August 1945 mit Dienststellen der sowjetischen Geheimpolizei belegt, die dort ein Gefängnis und eine Untersuchungsabteilung einrichteten. Einzigartig sind die Kellerzellen im Originalzustand von etwa 1947, die jetzt wieder zu besichtigen sind. 2007/08 wurde das Haus behutsam saniert, ein Information-Zentrum neu errichtet. Derzeit begrenzte Öffnungszeiten wegen "Interimsbetrieb" (siehe unten).
Ausstellungen Leider wurde die exzellente Daueraustellung >Von Potsdam nach Workuta< von MEMORIAL-Deutschland, beraten von MEMORIAL Sankt Petersburg, die viele Jahre mit großem internationalen Erfolg gezeigt worden ist, jetzt abgebaut. Die staatliche Gedenkstätte (Leitung: Dr. Reich) erarbeitet derzeit eine neue Ausstellung - zwischenzeitlich steht das Haus leider leer. Öffnungszeiten: Sa/So. 11-17 Uhr. Gruppen nur mittwochs (mit Anmeldung). Eintritt frei.
Verkehrsverbindungen: Von Berlin S-Bahnlinie 7 oder Regionalexpreßlinien RE 1 und RE 3 bis Bahnhof Potsdam-Stadt. Straßenbahn oder Buslinie 692 bis "Schloß Cecilienhof" (Richtung Höhenstraße) Haltestelle Glumestraße, 3 Minuten Fußweg.
Rostock
Dokumentations- und Gedenkstätte der BStU in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Rostock
Ende der 50er Jahre vom MfS erbautes Untersuchungsgefängnis im Innenhof der Bezirksverwaltung. Besichtigungsmöglichkeit des Originalbaus, Ausstellungen über den Staatssicherheitsdienst, zeitgeschichtliche Spezialbibliothek der Universität Rostock, Verein ehem. Rostocker Studenten (Mitglied der UOKG) Homepage
Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 10.00 bis 17.00 Uhr. Gruppenführungen nach Anmeldung.
Verkehrsverbindungen: Straßenbahn-Linien 2, 4, 11 und 12 Haltestelle Steintor, Zugang über Augustenstraße/Grüner Weg.
Salzgitter
Gedenkstätte "Zur Erinnerung und Mahnung"
38228 Salzgitter-Lichtenberg, Auf dem Burgberg "Kanzel von Salzgitter"
Im Juni 1994 eingeweihte Gedenkstätte zur Erinnerung an die Verfolgungszeit von 1945 bis 1989 in der SBZ/DDR. Die mehrmals geschändete Gedenkstätte (ein Pfeiler wurde 1997 sogar gesprengt) erinnert mit Tafeln und Findlingen an die kommunistische Verfolgung und ist die einzige dieser Art im Westen Deutschlands.
Verband Politisch Verfolgter des Kommunismus e.V. (VPVdK) (Website) Sitz: 30851 Langenhagen, Bodeweg 68 Tel. (0511) 744115 sowie c/o Wolfgang Becker, Hagedornweg 87, 38229 Salzgitter (Heerte) Tel. (05341) 27978
Verkehrsverbindungen: Autobahnabfahrt Salzgitter-Lichtenberg (A 39), Burgbergstraße. Deutsche Bahn: Bahnhof Salzgitter-Lebenstedt, Bus 619 nach Salzgitter-Lichtenberg.
Stollberg / Erzgebirge
Burg Hoheneck
09366 Stollberg, Zwönitzer Straße Gedenkstein für die im früheren Frauenzuchthaus inhaftierten politischen Häftlinge der DDR
Ansprechpartner: "Frauenkreis der ehem. Hoheneckerinnen" (Mitglied der UOKG) c/o Margot Jann, Nuthestr. 3b 14513 Teltow (Homepage)
Die Strafvollzugseinrichtung (StVE) war von 1950 bis 1956 fast nur von verurteilten Frauen sowjetischer Militärtribunale belegt, die unter primitivsten Verhältnissen gefangen gehalten wurden. Bis zum Ende der DDR Frauenhaftanstalt auch für politisch Verurteilte.
Besichtigungsmöglichkeit über die Stadtverwaltung Stollberg, Tel.: (037296) 940
Dauerausstellung "Frauen als politische Gefangene in Hoheneck"
09366 Stollberg, Stadtbibliothek, Schillerplatz 2, Tel. (037296) 2239 u. 2147
Öffnungszeiten: montags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr, dienstags 14.00 bis 18.00 Uhr, samstags 9.00 bis 12.00 Uhr sowie an Montagen zusätzlich von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Torgau
Dokumentations- und Informationszentrum DIZ
04860 Torgau (Elbe)
Die sowjetische Geheimpolizei unterhielt im Fort Zinna (ehemalige Militärstrafanstalt) und in einer ehemaligen Kaserne in Torgau von 1945 bis 1947 das Speziallager Nr.10, nach deren Verlegung die DDR-Justiz und 1950 die Volkspolizei Fort Zinna zur Haftanstalt für meist politische Häftlinge machten. Zwischen 1965 und 1989 auch sogenannter Jugendwerkhof Gedenkanlage, Dauerausstellung im Schloß Hartenfels im Flaschenturm.
Ansprechpartner: Dokumentations- und Informationszentrum Torgau (Homepage) 04860 Torgau, Rosa-Luxemburg-Platz 16 Tel./Fax (03421) 71 34 68 e-mail:
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(Homepage) Fischerdörfchen 15, 04860 Torgau Tel./Fax (03421) 714203 e-mail:
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Verkehrsverbindung: Bundesstraßen 87, 182 und 183, Bahnverbindungen aus Wittenberg, Doberlug-Kirchhain und Leipzig
Tost
Ehemaliges Gefängnis-Lager des sowjetischen NKWD
Der Gebäudekomplex wurde 1884 als "Provinziales Arbeitshaus für Arbeitsscheue" errichtet. Ab 1890 wurden hier bis 1940 jeweils bis zu 500 "Geisteskranke" untergebracht. Von Mai bis etwa Mitte Dezember 1945 nutzte der NKWD die Gebäude für die Unterbringung von knapp 5.000 deutsche Zivilisten.
Tel. (040) 53320599 Fax (040) 53320577 e-mail:
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Verkehrsverbindung:
Tost liegt ca. 50 km südlich von Oppeln (150 km südl. von Breslau) heute Polen. Die Stadt hatte und hat etwa 8.000 Einwohner, wovon heute die Hälfte deutschstämmig ist.
Weesow
Gedenkstätte 16356 Weesow bei Werneuchen
Von Mai bis August 1945 richtete die sowjetische Geheimpolizei in sechs eiligst mit Drahtzäunen umschlossenen Bauernhöfen des kleinen Dorfes Weesow unter primitivsten Umständen ein Durchgangslager für politische Häftlinge ein. Kleine Gedenkanlage auf einer zugeschütteten Müllkippe, in der die Toten des Lagers vergraben wurden.
Das nationalsozialistische Konzentrationslager Buchenwald wurde von 1945 bis 1950 als Speziallager Nr.2 der sowjetischen Besatzungsmacht weitergeführt und mit nicht verurteilten Häftlingen belegt. Dauerausstellung im Dokumentenhaus (mit Totenliste). Zwei Waldfriedhöfe mit durch Stahlstelen gekennzeichneten Massengräbern. Gedenkplatz.
Ansprechpartner/Zeitzeugenvermittlung: durch die Initiativgruppe Buchenwald 1945 - 1950 e.V. mehr Büro: Goetheplatz 9 b, 99423 Weimar Tel. (03643) 516393 Sprechzeit: Donnerstag 12.00 - 14.00 Uhr
Verkehrsverbindungen: Autobahnabfahrt Weimar, durch die Stadt nach gut ausgeschilderter Strecke zur Gedenkstätte, am KZ-Denkmal vorbei zum Parkplatz der Gedenkstätte. Vom Bahnhof Weimar fährt stündlich ein Bus Linie 6 zur Gedenkstätte.
Marstall
99423 Weimar, Kegelplatz 1
Der Sitz der Geheimen Staatspolizei mit isolierten Vernehmungsbüros und Kellerzellen wurde 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht als Gefängnis für politische Häftlinge genutzt. Ab September 1946 war es bis 1950 "Behelfsgefängnis" des Landgerichts Weimar. Heute Thüringisches Hauptstaatsarchiv.
Workuta/Russland
Denkmal in Workuta (Sibirien, Russland)
Unsere Mitglieder wurden von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) verurteilt, in der Regel zu 25 Jahren Lagerhaft oder zum Tode. Die zu Haftstrafen Verurteilten verschleppte man oft in die Strafregionen der Sowjetunion, vor allem nach Workuta Die Verurteilungen deutscher Staatsbürger durch Sowjetische Militärtribunale mit vorheriger Untersuchungshaft in den Gefängnissen des sowjetischen Geheimdienstes in der sowjetisch besetzten Zone und späteren DDR endeten 1953. Danach übernahm der Staatssicherheitsdienst die Verfolgung politischer Gegner. Die Lagergemeinschaft versucht jetzt, eine möglichst lückenlose Liste der ehemaligen politischen GULag-Häftlinge zu erstellen. Deshalb bitten wir alle Frauen und Männer, die von Sowjetischen Militärtribunalen verurteilt wurden, in den Strafregionen der Sowjetunion waren und noch keinen Kontakt zur Lagergemeinschaft haben, um eine Nachricht.
Die Ausstellung der Lagergemeinschaft "Workuta - Vergessene Opfer" besteht aus 52 gerahmten Bildern, Zeichnungen und Dokumenten, in denen das Schicksal der von Sowjetischen Militärtribunalen unschuldig verurteilten Frauen und Männer geschildert wird. Im Januar 2002 wurde sie in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gezeigt.
Ansprechpartner: Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion (Mitglied der UOKG) Horst Schüler e-mail:
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