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Broschüren der UOKG

Diese Eigenveröffentlichungen sind kostenlos zu beziehen über die UOKG-Geschäftsstelle:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 030-557793-51, Fax: 030-55779340

"Die Anerkennung haft- und verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden -
kritische Situationsbeschreibung und Erörterung von Lösungsmöglichkeiten"
Beiträge des UOKG-Kongresses am 24. Oktober 2009

"Der Stand der juristischen Aufarbeitung des DDR-Unrechts"
Mit Beiträgen des UOKG-Kongresses vom 16. Oktober 2010 von Christoph Schaefgen,
Generalstaatsanwalt a.D., und Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Oberstaatsanwalt

"Zwangsausgesiedelte als Opfer von Mauer und deutscher Teilung"
Beiträge des UOKG-Kongresses am 24. September 2011

"Defizite bei Rehabilitierung und Entschädigung bei SBZ/DDR-Opfern"
Beiträge des UOKG-Kongresses am 26. Oktober 2013

"Formen des Widerstandes und der Opposition: 20. Juli 1944 und Friedliche Revolution 1989"
Beiträge des UOKG-Kongresses am 15. November 2014

"Verdrängter Terror" russische 'Speziallager' nach 1945 in Deutschland
Beiträge des UOKG-Kongresses am 10. Oktober 2015 Erscheinungstermin: Januar 2016

"Entrückte Biografien - Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstatt DDR"
Broschüre zum UOKG- Kongress am 07.11.2015 zum Thema DDR-Zwangsadoptionen.
Erscheinungstermin: Januar 2016

Weitere Broschüren zu Kongressthemen wie Psychiatrie in der DDR, Geschichte der UOKG usw.
finden Sie auf unserer Facebook-Seite:
https://www.facebook.com/pages/UOKG-eV/578476482174826


Publikationen von Vorstandsmitgliedern der UOKG

st Schüler:  Workuta - Erinnerungen ohne Angst 2st Schüler:  Workuta - Erinnerungen ohne Angst 1
Ehrenvorsitzender der UOKG Horst Schüler:
Workuta - Erinnerungen ohne Angst (1993)

(vergriffen)

Horst Schüler: Terror, Hoffnung, Freundschaft

Terror, Hoffnung, Freundschaft - ''Geschrieben für alle, die wissen möchten, was Menschen Menschen antun können''. Unter dieses Motto hat Horst Schüler seine Erinnerungen an die schrecklichen Jahre (1951-55) als politischer Häftling in Stalins Straflager im Norden Russlands gestellt. 40 Jahre später reist er als Journalist nach Workuta - und berichtet darüber, was sich dort verändert hat. ''Viele in den Kolonnen stumpfsinnig dahintrottende Menschen waren mit Ketten gefesselt, Katarschanij nannte man sie, Kettensträflinge.''

254 Seiten, einige s/w-Abbildungen, 14 x 22 cm, gebunden.
Verlag Langenmüller/Herbig  ISBN 3-776650-05-2 (Textauszug von 2015)

weitere Informationen auf:
http://www.uokg.de/workuta und http://www.workuta.de



Rainer Wagner: Mit 15 im KnastRainer Wagner: Mit 15 im Knast. Eine Jugend zwischen politischem Druck und christlichem Glauben (2006)

Rainer Wagner, Jahrgang 1951, ist Diplom-Religionspädagoge (FH), verheiratet und Vater von vier Kindern. Nach theologischem Studium arbeitete er ab 1974 als ev. Prediger in Wittenberg, Tangermünde und Bad Bergzabern. Seit 1998 ist er Prediger der Evangelischen Stadtmission in Neustadt an der Weinstraße.
Wagner, der in frühester Jugend eine politische Haftstrafe in der DDR verbüßen mußte, setzt sich in verschiedenen Funktionen für die ehemaligen Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft ein. In Anerkennung seiner vielfältigen Aktivitäten wurde er im Herbst 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. In diesem Buch schildert er seine Erlebnisse in der DDR, belegt mit vielfältigen Aktenauszügen.

ISBN 3-937965-32-7 93 Seiten, Paperback, Preis: 9,90 E
VTR - edition bildung und gesellschaft Nürnberg | Bestellung über: www.vtr-online.de

Bereit 1981 protestierte der junge Prediger gegen den Antisemitismus im Fernsehen der DDR.



Ernst-O. Schönemann: „Der Wurzeln beraubt“  Zwangsaussiedlung 1961 und die Folgen
372 Seiten, einige s/w-Abbildungen, 14x22 cm, Preis: 19,90 E
OEZ Berlin-Verlag,  ISBN 978-3-942-437-02-8 www.oezb-verlag.de

Aus dem Inhalt:
Plötzlich stehen Lastkraftwagen vor der Tür. Sie waren nicht bestellt. Uniformierte wecken die Familie kurz vor Tagesanbruch mit Sturmklingeln. In vier Stunden sollen die privaten Sachen gepackt sein. Was bis dahin nicht eingeladen war, durfte nicht mitgenommen werden.
Die Geschichte der Familie von Otto Schönemann klingt, als würde sie in Ostpreußen spielen - wie vor 60 Jahren, als die Menschen in Trecks vor der nahenden Front fliehen mussten. Aber sie spielt 1961, nahe der EIbe in der ältesten Stadt der Prignitz - in einem kleinen über 1000 Jahre alten Ort an der innerdeutschen Grenze. Es trifft eine Handwerkerfamilie mit 99jähriger Tradition. Der Sohn des Handwerkers ist der Autor dieser wahren Geschichte. Als 20jähriger trifft ihn und die 60jährigen Eltern die Aktion der DDR-Führung "Festigung". Im Parteideutsch der SED waren Auszusiedelnde "Ungeziefer", deren Traumatisierung erst nach dem Untergang der DDR aufbricht. Er beschreibt seine persönlichen Erlebnisse aus der Perspektive eines Opfers der kommunistischen Diktatur.
Der Autor setzt Tausenden Zwangsausgesiedelten in seinem Buch ein literarisches Denkmal.
Er reflektiert die politischen Bedingungen in der DDR, die Repressalien und Beschränkungen, aber auch den Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe der Menschen untereinander. Enttäuscht resümiert er die völlig unzureichende Aufarbeitung der SED-Diktatur, den ungeahnt milden juristischen Umgang mit den Tätern seit 1990 sowie die saturierten Renten für das SED­  und Stasi-Führungspersonal. Die Politik verweigert den Zwangsausgesiedelten bis heute die Herstellung ihrer Würde. Sie erhielten bisher nicht einen Cent Entschädigung.

Weitere Informationen auf: http://www.zwangsaussiedlung.de



Publikationen des Verbandes ehemaliger Rostocker StudentenPublikationen des Verbandes ehemaliger Rostocker Studenten (VERS)

Der Verband ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) wurde 1957 in Tübingen von ehemaligen Rostocker Studenten gegründet. Sie hatten die sowjetische Besatzungszone bzw. die DDR aus politischen Gründen, z.T. nach langen Haftstrafen, verlassen. Wir treffen uns jährlich zum VERS-Seminar für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern. Hier referieren namhafte Fachleute aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Zeitgeschichte.

Der VERS ist eine freie, unabhängige Vereinigung ehemaliger Angehöriger der Universität Rostock. Die Mitgliedschaft können auch andere Personen erwerben, wenn sie sich die Ziele des Verbandes zu eigen machen.

Der VERS veröffentlichte bisher zeithistorische Publikationen zur Hochschulpolitik der DDR, die zu erwerben sind.

Der Versand erfolgt gegen Rechnung vom Verband Ehemaliger Rostocker Studenten über die

Universität Rostock, Philosophische Fakultät
Historisches Institut, Dokumentationszentrum
Anne-Dore Neumann, August-Bebel-Str 28
18051 Rostock
(Ab Okt. 2016: Neuer Markt 3, 18055 Rostock)
Tel. 0381 498-2719

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
http://www.vers-online.org/buecher.html


Weitere empfehlenswerte Veröffentlichungen:

Sybille Plogstedt: Knastmauke
Psychosozial-Verlag, September 2010
ISBN-13: 9783837920949, 472 Seiten, 33 Euro

»Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden?«

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge, wie eine aktuelle Essener Studie mit 800 ehemaligen politischen Gefangenen aus der DDR belegt.
Gleichermaßen geht Dank an die Gefangenenorganisation UOKG (Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft), die den Fragebogen dem Verbandsblatt Der Stacheldraht beigelegt hatte. Dadurch gelang es, eine hohe Zahl der ehemaligen politischen Häftlinge zu erreichen.

REZENSION auf www.friedlicherevolution.de
LESEPROBE beim Verlag Psychosozial


Arthur Trüschel: Das Narrenhaus
3. Auflage 2003, 400 Seiten, 14,- Euro (Hermsverlag Lübben, vergriffen beim Autor)

Der 87jährige Autor wurde 1984 zu mehreren Jahren Haft wegen § 97 DDR-StGB (angebliche Spionage) verurteilt. Er war mit dem Presserat der BRD-Vertretung befreundet. Anschaulich beschreibt er die Haftanstalten Berlin-Hohenschönhausen und Bautzen II sowie authentisch auch die Verhöre in der DDR.

Dieses Buch ist seit 2014 nur noch gebraucht u.a. bei Amazon erhältlich.

Buchtitel

lBuchautor A. 
Trüschel (2004)