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Die UOKG ("Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft" e. V.) wurde 1991 als gemeinsame Stimme und Ansprechpartner der Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft gegründet. Sie vereinigt heute mehr als 30 Verbände und Initiativen aus dem Osten und Westen Deutschland.

Die UOKG steht allen demokratischen Verbänden der Opfer aus den Unrechtssystemen der SBZ und der DDR offen.

Das Unrecht des SED-Staates und der stalinistischen Speziallager hinterließ zahlreiche Opfer, deren Schicksal die UOKG und ihre Mitgliedsverbände aufarbeiten möchten.

Zu den Zielen der UOKG gehört es das Leid der Opfer realsozialistischer Gewaltherrschaft nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Deshalb führt sie u.a. Veranstaltungen mit Zeitzeugen in der Öffentlichkeit und an Schulen durch.
Der nachlässige öffentliche Umgang mit diesen Themen wie auch die unbefriedigend gelösten Probleme von Entschädigungszahlungen für erlittenes Unrecht werden von der UOKG kritisiert und in Gesprächen und Kontakten mit politischen Gremien thematisiert.

Als Dachverband fördert die UOKG die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Opferverbände und Initiativen. Zu diesem Zweck führt sie auch Kongresse, Tagungen und gemeinsame Projektsitzungen der Mitgliedsverbände durch. Sie fördert wissenschaftliche Projekte.

Opfern der kommunistischen Gewaltherrschaft und anderen Personen, die die Ziele des Dachverbandes unterstützen, gibt die UOKG die Möglichkeit der persönlichen Fördermitgliedschaft.

Die UOKG ist Mitherausgeber der Informationszeitschrift "der stacheldraht", die sich an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft richtet und 1991 vom BSV-Landesverband Berlin gegründet wurde.

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