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Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.
VERBAND
POLITISCH VERFOLGTER DES KOMMUNISMUS e.V. (VPVDK)
Gedenkstätte in Salzgitter-Lichtenberg
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Wer
sind wir ? In Anpassung an die geschichtliche Entwicklung war dieser Name überfällig, und dieser Kreis kam zu dem Ergebnis, den "Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V." ab 1. Januar 2005 mit Sitz in Langenhagen zu gründen. Wir sind eingetragen beim Amtsgericht Hannover im Vereinsregister unter der VR 8360. Hintergrund: Im
Februar 1950 übergab die Sowjetmacht nach Entlassung politischer
Häftlinge die Verbleibenden an die Volkspolizei der neugegründeten
DDR. Diese Entscheidung wurde von den politischen Häftlingen nicht
anerkannt. Diesführte im Speziallager Bautzen am 31. März
1950 Wolfgang
Becker |
VPVDK e.V. |
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Seit
1. Januar 2005 besteht unser Verband
VPVDK. Er ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Organisation
auf gemeinnütziger Grundlage und erstreckt sich auf das Gebiet der Bundesrepublik
Deutschland. Er koordiniert seine Aufgaben mit dem Dachverband UOKG und arbeitet eng mit den staatlichen, kommunalen und kirchlichen Institutionen, sowie mit den politischen Organisationen zusammen. Der Verband ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Insbesondere Gewährung kostenloser sozialer Betreuung und Beratung der Verfolgten, soweit keine besonderen Genehmigungen und Zulassungen erforderlich sind. Zur Erinnerung und Mahnung haben wir zwei Ziele erreicht: Am 11. Juni 1994 wurde unsere Gedenkstätte in Salzgitter Lichtenberg auf dem Burgberg KANZEL von Salzgitter eingeweiht. In Westdeutschland ist sie einmalig und erinnert an die brutale Gewaltherrschaft von Stalinismus-Kommunismus. Am 13. September 2000 wurde auf dem Gräberfeld von Bautzen eine Gedenkkapelle eingeweiht. In der Kapelle befindet sich das Totenbuch vom damaligen Speziallager in der Zeit von 1945-1950. Unser Mitglied Horst Schirmer aus Bischofswerda/Sachsen hat in mühevoller Arbeit von zwei Jahren 2.859 Namen ermittelt, von der russischen Schrift in die deutsche Schrift übersetzt und im Totenbuch alphabetisch festgehalten. Inzwischen sind schon wieder 400 Namen hinzugekommen. Die Zahl wird weitaus höher sein, aber es fehlen die Totenlisten. |
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Die Gedenkstätte erinnert an die Verfolgungszeit von 1945 bis 1989 in der SBZ/DDR. Die mehrmals geschändete Gedenkstätte (ein Pfeiler wurde 1997 sogar gesprengt) erinnert mit Tafeln und Findlingen an die kommunistische Verfolgung und ist die einzige dieser Art im Westen Deutschlands.Mehr Informationen: www.vpvdk.de . |
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Gedenkstätte:
"Zur Erinnerung und Mahnung"
38228 Salzgitter-Lichtenberg, Auf dem Burgberg "Kanzel von Salzgitter"
Die im Juni 1994
eingeweihte Gedenkstätte erinnert an die politische Verfolgung von 1945
bis 1989 in der SBZ und der DDR.
Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Salzgitter-Lichtenberg (A 39), Burgbergstraße.
Deutsche Bahn: Bahnhof Salzgitter-Lebenstedt, Bus 619 nach Salzgitter-Lichtenberg
Ansprechpartner:
Verband Politisch Verfolgter des Kommunismus e.V. (VPVdK)
Wolfgang Becker, Hagedornweg 87, 38229 Salzgitter (Heerte) www.vpvdk.de
Landesverband
Sachsen:
Ursula Wünsche, Dölzschener Str. 48, 01159 Dresden