Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.

Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.

Gedenkstätte in Fürstenwalde / Ketschendorf / Halbe

Die sowjetische Besatzungsmacht errichtete Ende April 1945 in einer Wohnsiedlung des Reifenwerkes Ketschendorf das Speziallager Nr.5, in das sie nicht verurteilte Häftlinge einwies.

Das Lager wurde im April 1947 aufgelöst, die überlebenden Häftlinge in andere Speziallager und in die Sowjetunion verlegt.
Die Toten des Lagers wurden in Massengräbern im sogenannten Wäldchen verscharrt, wo sich heute die Gedenkanlage befindet.
(siehe auch Halbe)

Auch bei der letzten Gedenkfeier im Juni 2004 nahmen wieder mehrere Hundert Angehörige und ehemaliger Lagerhäftlinge teil.

Die Gedenkstätte ist jederzeit zugänglich.
In der Stadtbibliothek Fürstenwalde am Goetheplatz befindet sich eine Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus.

Öffnungszeiten: Montag u. Freitag 13.00 - 18.00 Uhr
Dienstag u. Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr
sowie 13.00 - 18.00 Uhr

Kontakt über info@uokg.de
Geschäftsstelle der Initiativgruppe
Internierungslager Ketschendorf e.V.
Frankfurter Str. 4, 15517 Fürstenwalde
Tel.: (033 61) 30 78 73
Sprechstunde: Dienstag 10.00 Uhr - 16.00 Uhr

 

Ansprechpartner: Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.
Geschäftsstelle Frankfurter Str. 4, 15517 Fürstenwalde und Stadtmuseum

Verkehrsverbindungen: Autobahnabfahrt Fürstenwalde-West.
Der Weg zur Kriegsgräberstätte Internierungslager ist ausgeschildert.
Busverbindung ab Bahnhof Fürstenwalde,
Linie 1 bis Endstation Platz der Solidarität (werktags halbstündlich, sonn- und feiertags stündlich).

Zum Friedhof Halbe: Autobahn A 13 Abfahrt Teupitz, Bundesstraße 179