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Union der Opferverbände
kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.


UNION DER OPFERVERBÄNDE KOMMUNISTISCHER GEWALTHERRSCHAFT e.V.


Presseerklärung vom 25. September 2006

Wider die Vernunft !

NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und in den Bezirksparlamenten von Berlin

Mit tiefer Betroffenheit haben wir, die Vertreter der ehemaligen politischen Häftlinge und Widerständler der SBZ/DDR, zur Kenntnis nehmen müssen, dass ca. 7% der Wählerinnen und Wähler in Mecklenburg und ca. 4 % in vier Stadtbezirken der Bundeshauptstadt der rechtsextremistischen NPD ihre Stimme gegeben haben.

Trotz unseres Verständnis über die Unzufriedenheit vieler Mitbürger mit den etablierten Parteien können und wollen wir eine Hinwendung zu Vertretern einer totalitären Ideologie nicht tolerieren.

Nachdem die linksextremistische SED in der heutigen Gestalt der LINKSPARTEI.PDS nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in Berliner Stadtbezirken in die Regierungsverantwortung gewählt wurde, ist es zwar nicht verwunderlich, aber äußerst bedauerlich, dass sich nun auch ihr Antipode, nämlich die NPD in den Parlamente produzieren darf. Deshalb solidarisieren wir uns an dieser Stelle ausdrücklich mit unseren eventuell verunsicherten ausländischen Mitbürgern, und vor allem mit unseren deutschen Mitbürgern jüdischen Glaubens.

Wir hoffen, dass die demokratischen Parteien die Kraft finden werden, durch ihr positives Engagement für eine menschliche und sozial ausgewogene Politik den „braunen Schatten“ der auf den Landtag von Schwerin und auch in Berlin gefallen ist, zu überwinden. Gleichzeitig bieten wir allen demokratischen Kräften unsere Unterstützung im Kampf gegen die Demagogie des Links- und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland an.

gez. Rainer Wagner,
Stellv. Vorsitzender der UOKG