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Union der Opferverbände
kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.

Berlin, 9. September 2005

UNION DER OPFERVERBÄNDE KOMMUNISTISCHER GEWALTHERRSCHAFT e.V.

PRESSEERKLÄRUNG

Stellungnahme zum CDU-Eckpunktepapier
über das Mauergedenken in Berlin

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft begrüßt das vom CDU-Landesverband vorgestellte Arbeitspapier „An Mauer und Teilung erinnern – der Toten gedenken“, weil es einerseits im Einzelnen die Gegebenheiten des Mauergedenkens darstellt, andererseits zu den verschiedenen Seiten des Problems Lösungsmöglichkeiten zeigt.

Der Dachverband (UOKG) wendet sich wie das CDU-Papier klar gegen ein „Museum des Kalten Krieges“ in Berlin, weil ein solches Projekt nur wieder die historischen Tatsachen vernebeln würde und kommunistischen Vertretern die Möglichkeit böte, eine neue Kette von Unwahrheiten aufzuziehen.

Wir fordern vor allem die Politiker des Berliner Senats auf, die Schuld der kommunistischen SED festzustellen und als verbrecherisch zu qualifizieren.

Wir sind es den Überlebenden der Lager und Gefängnisse sowie den vielen Hunderttausenden in anderer Weise unterdrückten Menschen schuldig, die Erinnerung an die kommunistische Diktatur in Deutschland wach zu halten.

gez. Harald Strunz,
Stellvertrender Vorsitzender der UOKG

Die Presse zum CDU-Konzept (Berliner Morgenpost)
Hintergrund: Berlins virtueller Mauerspaziergang
Stellungnahme vom 6. Juni 2006 im Bundestag