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Die 32 Mitgliedsverbände in der Bundesrepublik Deutschland (Stand Januar 2010)

Lagergemeinschaft Workuta / GULag - Sowjetunion (eigene website)
Bund der Vertriebenen e.V. (website Frauenverband im BDV)
Forum zur Aufklärung und Erneuerung e.V. (eigene website)
Frauenkreis der ehem. Hoheneckerinnen (eigene website)
Initiative Internierungslager Jamlitz e.V. (eigene website)
Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.
Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V.
Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen e.V. (eigene website)
VERS - Verband ehemaliger Rostocker Studenten (eigene website)
VOK - Deutschland e.V. - Vereinigung der Opfer des Kommunismus
VPVDK - Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.(eigene website)
IG Initiativgruppe "Lager X Berlin-Hohenschönhausen"
Doping-Opfer-Hilfe e.V.

Föderative Vereinigung Zwangsausgesiedelter Sachsen-Anhalt e.V.

Föderative Vereinigung Zwangsausgesiedelter Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Arbeitsgemeinschaft ehem. politischer Häftlinge in der ev. Kirche

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V. (IGFM) (eigene website)

Interessengemeinschaft zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ihrer Folgen
Initiative verfolgter Schüler und Studenten (Berlin)
Initiativgruppe NKWD-Lager Tost
DDR-Museum in Pforzheim (eigene website)

Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen (eigene website)

Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt e.V. (eigene website)
Cottbuser Häftlingsgemeinschaft (eigene website)
bsv Pro Universitätskirche e.V., Leipzig
Gedenkbibliothek Berlin
Stasiopfer-Selbsthilfe e.V.
Bellevue-Gruppe e.V.

Menschenrechtszentrum Cottbus (eigene website)

OvZ-DDR e.V. Hilfe für Opfer von DDR-Zwangsadoptionen (eigene website)
Fördergemeinschaft der ARE e.V.
InterAsso - Mitgliedsverbände der Internationalen Assoziation

Die Gedenkstätten kommunistischer Gewaltherrschaft
in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR

offene Zellentüren in derCottbusser UHA MfS
Jamlitz, Waldfriedhof


Zwischen 1945 und 1989 wurden in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) bzw. der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Tausende von politischen Gefangenen in Speziallagern und Haftanstalten (bis 1950 zum großen Teil ohne Verurteilung) unter nicht rechtsstaatlichen Bedingungen festgehalten. Sie waren insbesondere bis Ende der 50er Jahre physischen und psychischen Mißhandlungen ausgesetzt.

Von den in den sowjetischen (Schweige-) Lagern 189.000 Inhaftierten sind 35 Prozent umgekommen und in Massengräbern verscharrt worden. Wo Grablagen entdeckt werden konnten, befinden sich heute Gedenkstätten.

Die politischen Häftlinge der DDR wurden in sogenannten Strafvollzugsanstalten mit kriminellen Häftlingen gemischt. Es gab jedoch "Schwerpunkt-Anstalten" für politische Häftlinge. Die Zahl der von der DDR politisch Verurteilten wird auf über 220.000 geschätzt.

Wegen der Weiternutzung fast aller Haftanstalten nach dem Zusammenbruch der DDR durch die bundesdeutsche Justiz befinden sich nur an wenigen Orten Gedenkeinrichtungen.

Bautzen

Gedenkstätte Bautzen 02625 Bautzen, Gabelsberger Str.1

Die ehemalige Landesstrafanstalt ("Gelbes Elend") wurde von der sowjetischen Geheimpolizei von 1945 bis 1950 als Speziallager Nr.4 und als Untersuchungsgefängnis genutzt. Anschließend übernahm die Volkspolizei die Haftanstalt für vorwiegend politische Häftlinge.

Offiziell unterhielt die Volkspolizei in der Lessingstr.7 eine weitere Haftanstalt (StVA Bautzen II), die aber ab 1956 bis zum Ende der DDR dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand und zur (zum Teil namenlosen) Unterbringung von westdeutschen und ausländischen sowie "prominenten" Häftlingen aus dem DDR-Apparat diente.
Gedenkanlage, Gräberstätte und Gedenkkapelle am Karnickelberg, Ausstellung.

Kontaktadresse:
Bautzen-Komitee e.V., 02625 Bautzen, Weigangstr.8 a
Tel. (03591) 425 21 Fax (03591) 318 99 29, bautzen-komitee@freenet.de | www.bautzen-komitee.de

Verkehrsverbindung: Ab Autobahn A 4 Abzweig Bautzen West oder - Ost, ausgeschildert.
Vom Bahnhof Bautzen etwa 7 Minuten Fußweg

Berlin

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 13055 Berlin, Genslerstr.66
Tel. (030) 98 60 82 30, -32, e-mail: Info@stiftung-hsh.de www.stiftung-hsh.de
wissenschaftlicher Leiter: Dr. Hubertus Knabe

Historischer Ort politischer Strafverfolgung von 1945 bis 1989: Speziallager und Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Geheimpolizei, zentrale Untersuchungshaftanstalt des Staatssicherheitsdienstes der DDR.
Original erhaltener Gefängnisbau. Gedenkstein. Zeitzeugenbüro.

Gedenkort zur Erinnerung an die namenlosen Opfer:
13055 Berlin-Hohenschönhausen, Städtischer Friedhof Gärtnerstraße, Ecke Rhinstrasse

Geführter Rundgang tägl. 11.00 und 13.00 Uhr für Gruppen nach Anmeldung.
Geöffnet tägl. 9.00 bis 18.00 Uhr. Verkehrsverbindungen: Straßenbahnlinien 5, 6, 15, 17, Bus 256.

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus
10178 Berlin (Mitte), Nikolaikirchplatz 5 - 7
Tel. (030) 28 34 327, Fax (030) 28 009 71 93 info@gedenkbibliothek.de

Chemnitz

Gedenktafel für die in Stollberg/Hoheneck und Waldheim verstorbenen politischen Häftlinge der DDR.
09111 Chemnitz, Augsburger Straße, Städtischer Friedhof, letzter Eingang rechts.

Gedenkstein für die Opfer der Gewaltherrschaft 1945 - 1989
09112 Chemnitz, Hohe Straße/Kaßbergstraße

Ehemalige Untersuchungshaftanstalt der MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt.
Durchgangsstation für die von der Bundesregierung von der DDR freigekauften politischen Häftlinge (ab Mitte der 60er Jahre).

Cottbus

Gedenktafel am Amtsgericht Cottbus an der Hofeinfahrt zum ehemaligen Zellentrakt
Von 1945 bis 1950 Gefängnis des NKWD
Am Amtsteich (am Spreeufer), fast im Stadtzentrum von Cottbus

Verkehrsverbindungen:
Bahn bis Bahnhof Cottbus, Straßenbahn ins Stadtzentrum oder 15 min Fußweg

Gedenkstein vor der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Cottbus, Bautzener Straße 139
von 1933 bis 1945 und danach wieder von 1945 bis 1989 waren hier stets politische Häftlinge untergebracht.
Insbesondere zwischen 1945 und 1989 jährlich 300 - 500 meist junge Häftlinge aus den Prozessen des Staatssicherheitsdienstes.

Verkehrsverbindung:
Bahn bis Bahnhof Cottbus, 10 Minuten Fußweg nach links bis hinter die Kreuzung - unter der Brücke rechts halten.

Menschenrechtszentrum Cottbus (Mitglied der UOKG)
Bautzener Straße 139
03050 Cottbus
Tel.: (03 55) 86 94 17 4; 48 38 33 3
Fax: (03 55) 43 09 10 37

e-mail: info@menschenrechtszentrum-cottbus.de
Ansprechpartner: Siegmar Faust, Dieter Dombrowski


Cottbuser Häftlingsgemeinschaft
(Mitglied der UOKG)
e-mail:
CHGcottbus@yahoo.de Homepage

Gedenkstein an der ehemaligen "Grünen Hölle" von Calau
Von 1945 bis 1950 Gefangenenkeller des NKWD

Verkehrsverbindung:
Lage an der Hauptstraße Cottbus-Calau-Bronkow, fast im Zentrum von Calau.
an einer Straßenkreuzung mit 5 abgehenden Straßen.

Dresden

Gedenkstätte Münchner Platz
Mommsenstr. 13, 01062 Dresden (Postanschrift)
George-Bähr-Str. 7, 01069 Dresden (Besucheradresse)

Tel. 0351/ 4633-1990 oder -6466
Fax 0351/ 4633-1991
gedenkstaette@mailbox.tu-dresden.de
Homepage: http://www.stsg.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-16 Uhr und nach Vereinbarung, Führungen auf Anfrage.

Der Gebäudekomplex am Münchner Platz war von 1907 bis 1956 Landgericht, Untersuchungshaftanstalt und Hinrichtungsstätte. Während der nationalsozialistischen Diktatur wurden hier mehr als 1 300 Menschen mit der Guillotine hingerichtet, davon waren über die Hälfte Tschechinnen und Tschechen aus dem „Protektorat Böhmen und Mähren“. Nach dem Krieg nutzten sowjetische Geheimpolizei und deutsche Justizbehörden die Gebäude gemeinsam. Sowjetische Militärtribunale (SMT) verurteilten die Häftlinge zu langjährigen Haft- und Lagerstrafen oder zum Tod. Die DDR-Justiz richtete 1952 ihre zentrale Hinrichtungsstätte am Münchner Platz in Dresden ein. Bis zum Ende des Jahres 1956 wurden 61 Menschen hingerichtet, davon etwa die Hälfte Opfer politischer Strafjustiz.
1959 wurde die „Mahn- und Gedenkstätte im Georg-Schumann-Bau der TU Dresden“ am historischen Ort eingerichtet. Seit 1996 gehört die heutige Gedenkstätte Münchner Platz Dresden zur Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft. Die Plastik „Namenlos - Ohne Gesicht“ (1995) von Wieland Förster ist den zu Unrecht Verfolgten nach 1945 gewidmet.

Gedenk-, Begegnungs- und Dokumentationsort
Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
01099 Dresden, Bautzener Str.114 a

Ehemalige Untersuchungshaftanstalt des sowjetischen Geheimdienstes und der
Bezirksverwaltung Dresden des Staatssicherheitsdienstes der DDR.

Ansprechpartner: Lothar Klein, Uljana Sieber
Erkenntnis durch Erinnerung e.V. 01099 Dresden, Bautzener Str. 114,
Tel. (0351) 656 88 48 Homepage

Frankfurt (Oder)

Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft"
15230 Frankfurt, Collegienstr.10, Tel. (0335) 680 27 12

MfS-Untersuchungshaftanstalt (1950 bis 1969) und anschließend der Volkspolizei.
Bis 1952 Hinrichtungsstätte der DDR (Fallbeil). Einzelne Zellen sind erhalten. Ausstellung, Führungen.

Ansprechpartner:
Museum Viadrina, 15230 Frankfurt, Carl-Phillipp-Emanuel-Str.11
Tel. (0335) 223 15, Fax (0335) 500 43 83
Öffnungszeiten: Di. und Do 14.00 bis 16.00 Uhr

Fürstenwalde / Ketschendorf

Gedenkstätte
Die sowjetische Besatzungsmacht errichtete Ende April 1945 in einer Wohnsiedlung des Reifenwerkes Ketschendorf das Speziallager Nr.5, in das sie nicht verurteilte Häftlinge einwies. Das Lager wurde im April 1947 aufgelöst, die überlebenden Häftlinge in andere Speziallager und in die Sowjetunion verlegt.
Die Toten des Lagers wurden in Massengräbern im sogenannten Wäldchen verscharrt,
wo sich heute die Gedenkanlage befindet. (siehe auch Halbe)

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V. (Mitglied der UOKG),
15517 Fürstenwalde, Frankfurter Str. 4 und Stadtmuseum

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Fürstenwalde-West. Der Weg zur Kriegsgräberstätte Internierungslager ist ausgeschildert.
Busverbindung ab Bahnhof Fürstenwalde, Linie 1 bis Endstation Platz der Solidarität (werktags halbstündlich, sonn- und feiertags stündlich). Zum Friedhof Halbe: Autobahn A 13 Abfahrt Teupitz, Bundesstraße 179

Gera

Gedenkstätte Amthordurchgang 07545 Gera, Amthordurchgang 5

Errichtung eines Denkmals für die Opfer der Gewaltherrschaft in Vorbereitung.
Ehemalige Untersuchungshaftanstalt der MfS-Bezirksverwaltung Gera. 1999 für den Bau eines Kaufhauses abgerissen.
Wanderausstellung, Dokumentarfilm

Ansprechpartner:
Verein Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. im Büro des
Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, 07545 Gera, Puschkinplatz 7
Tel. (0365) 82 23 - 205, Fax (0365) 82 23 - 13

Verkehrsverbindung:
Die Gedenkstätte liegt im Zentrum von Gera.

Halbe

Grabanlage und Gedenkstein 15757 Halbe, Waldfriedhof

Die Toten des Lagers Ketschendorf (s. Fürstenwalde) wurden in den Jahren 1952/53 aus den Massengräbern exhumiert und auf dem Soldatenfriedhof Halbe anonym in Sammelgräbern beigesetzt.
Nach der Wiedervereinigung wurden die Grabfelder IX, X und XI als Beisetzungsstellen der Toten des Lagers Ketschendorf gekennzeichnet.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.
(Mitglied der UOKG) Homepage
Geschäftsstelle Frankfurter Str. 4, 15517 Fürstenwalde

Fahrverbindung: BAB Berlin - Dresden, Abfahrt Halbe.
Bahnhof Halbe (Strecke Königs Wusterhausen - Beeskow).

Halle

Gedenkstätte "Roter Ochse"
06108 Halle, Am Kirchtor 20a Tel. (0345) 220 1213, Fax (0345) 220 1277
(Regierungspräsidium Magdeburg, Dezernat 37)
mehr Informationen: website des Landes Sachsen-Anhalt

Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. 10.00 bis 15.00 Uhr;
Di. 10.00 bis 18.00 Uhr Fr. 09.00 bis 12.00 Uhr.

Das Zuchthaus wurde vom sowjetischen Geheimdienst als Untersuchungshaftanstalt
und Sitz eines Sowjetischen Militärtribunals (SMT) genutzt.
Ab 1950 unterhielt hier das MfS bis zum Ende der DDR eine Untersuchungshaftanstalt;
ein größerer Teil des Komplexes diente der Volkspolizei als Strafvollzugseinrichtung (StVE)
für politische und kriminelle Häftlinge.

Verkehrsverbindung:
Ab Bahnhof Straßenbahnlinie 7 (Richtung Kröllwitz) bis Haltestelle Puschkinstraße, 0,5 km Fußweg.
Ab Markt Straßenbahnlinie 3 Richtung Trotha, Haltestelle Puschkinstraße,
Straßenbahnlinie 8 Richtung Kröllwitz, Haltestelle Diakoniewerk.

Jamlitz

Gedenkstätte 15868 Jamlitz bei Lieberose
Stadtverwaltung Lieberose, Am Markt 4, 15868 Lieberose

Gedenkstätte Waldfriedhof, Gedenkstein Lagereingang,
Gedenkstein
Gemeindefriedhof Jamlitz, Gedenkkreuz Massengrab Splaugraben
Zuerst ein Außenlager des KZ Sachsenhausen 1943 - 1945, danach Weiternutzung durch das sowjetische NKWD zwischen September 1945 bis April 1947 als "Speziallager Nr. 6". Vor allem Belegung durch Häftlinge, die ohne Urteil festgehalten wurden. 3.380 Tote wurden in den Wäldern in Massengräbern verscharrt.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz e.V. (Mitglied der UOKG) www.die-lager-jamlitz.de
c/o Kurt Noack, Bergmannsweg 9, 03159 Groß-Kölzig

Verkehrsverbindung:
Bus
von Beeskow oder Cottbus nach Lieberose, Bus nach Jamlitz
Die Gedenkstätten befinden sich an der B 320 Jamlitz - Guben in Höhe der stillgelegten Bahnlinie Frankfurt/Oder - Cottbus

Leipzig

Museum in der "Runden Ecke" und Gedenktafel
04410 Leipzig, Dittrichring 24 Tel. (0341) 961 24 43 Fax (0341) 961 24 99,
mail@runde-ecke-leipzig.de, www.runde-ecke-leipzig.de

Dauerausstellung, Bibliothek (im Aufbau)
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr.
Führungen (auch fremdsprachige) nach Vereinbarung.

Justiz- und Gefängniskomplex mit Bezirksstaatsanwaltschaft, Bezirksgericht, Volkspolizei (Strafvollzugsanstalt) und Staatssicherheitsdienst (Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Leipzig).

Verkehrsverbindung:
Vom Hauptbahnhof Leipzig Straßenbahnlinie 21 oder City-Bus 89 bis Haltestelle Thomaskirche,
oder Straßenbahn Linien 1, 2, 4, 6, 10, 15, 17, 21, 24, 27 bis Haltestelle Goerdelerring (1 Station vom Hbf Leipzig),
oder 7 min Fußweg vom Bahnhof nach rechts Richtung Konsument/Hortenkaufhaus.

Magdeburg

Gedenkstätte Moritzplatz für die Opfer politischer Gewalt
Dokumentationszentrum des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt (Mitglied der UOKG) mehr
39124 Magdeburg (Neustadt), Umfassungsstr.76
Tel. Gedenkstätte: (0391) 244 55 90, Fax (0391) 244 55 99
Tel. Dok.Zentrum: (03391) 253 23 16

Öffnungszeiten Mo - Mi., Fr. 9.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 9.00 - 18.00 Uhr
Besichtigungsmöglichkeit der ehem. Haftanstalt,
Ausstellung "Machtmißbrauch durch SED und MfS",
17 Einzelausstellungen im Verleih, Opferbetreuung, Archive.

Das ehemalige Polizei- und Amtsgerichtsgefängnis war Gefängnis der Volkspolizei und ab
1957 Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Magdeburg des Ministeriums für Staatssicherheit.

Marienborn

Gedenkstätte Deutsche Teilung mehr
An der BAB 2 39365 Marienborn
Tel. (039406) 92090, Fax (039406) 92099,
E-Mail gedenkstätte@marienborn.de

Ehemalige Grenzübergangsstelle der DDR (GÜSt).
Besichtigungen, Dauerausstellung, Sonderausstellungen. mehr

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Marienborn/Helmstedt-Ost (A2),
Ausschilderungen zur Gedenkstätte.
Bahnhof Marienborn, Busverbindung oder Fußweg 4 km.

Hötensleben

Grenzdenkmal Hötensleben
Wallstr. 3 39393 Hötensleben
Tel. (039405) 9610, Fax (0309405) 96121

Original der "Grenzsicherungsanlage" mit Sichtblendmauer, Grenz- und Signalzaun, Kolonnenweg,
Stahlhöcker, Grenzmauer, Kfz-Sperrgraben, zwei Beobachtungstürme.
Auf dem Friedhof Gräber von umgekommenen "Grenzgängern".

Fahrverbindungen:
Das Gelände befindet sich am Ortsrand von Hötensleben in Richtung Schöningen (ausgeschildert).
Hötensleben liegt östlich der B 245 (Halberstadt - Haldensleben) südlich der A 2 (Anschlußstelle Eilsleben).

Mühlberg

Gedenkstätte, Grabanlage 04931 Mühlberg (Elbe) Im ehemaligen Kriegsgefangenenlager
Stalag IV B unterhielt die sowjetische Geheimpolizei von 1945 bis 1948 das Speziallager Nr.1.
Die Toten wurden nördlich des Lagers in Massengräbern verscharrt.
Mahnmal für die Kriegsgefangenen und politischen Häftlinge, Grabanlagen, mehr
In Mühlberg befindet sich in der Klsterstr. 9 das Stadtmuseum mit einer Abteilung für die Lagergeschichte.

Ansprechpartner:
Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V. (Mitglied der UOKG)
04931 Mühlberg (Elbe),
Schulplatz 2
Telefon: (035342) 87487 Fax: 87488 Fax: (035342) 87488
(Frau Angelika Stamm) Homepage

Verkehrsverbindung:
Busverbindung von Riesa. Lagergelände (4 km von Mühlberg entfernt) nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Mühlhausen (Thüringen)

Gedenktafel 99974 Mühlhausen am Haus Untermarkt 13.

Dieser Gebäudekomplex war von 1945 bis 1950 Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes
für den Bereich Nordwestthüringen. Sie war eine Stätte des Grauens, der Folter und des Todes.

Ansprechpartner:
VPHDS, Verband politischer Häftlinge des Stalinismus e.V. Homepage
Kreisverband Thüringen: VPHdS, Postfach 1642, 99966 Mühlhausen Tel. (0361) 80 10 26

Neubrandenburg / Fünfeichen

Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen
Im Mai/Juni 1945 errichtete die sowjetische Geheimpolizei auf dem Gelände eines zuvorigen Kriegsgefangenenlagers der deutschen Wehrmacht für nicht verurteilte deutsche Häftlinge das Speziallager Nr.9, das bis zum Sommer 1948 bestand. Die Toten wurden in Massengräbern verscharrt.

Gedenkstätte mit Kriegsgefangenenfriedhof, nördlichem und südlichem Gräberfeld.
Wechselnde Ausstellungen im Regionalmuseum der Stadt Neubrandenburg.

Ansprechpartner:
Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen (Mitglied der UOKG)
Dr. Rita Lüdtke, 17034 Neubrandenburg, Hopfenstr. 5a, Tel. (0395) 566 7014

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Bargensdorf, Bundesstraße 96 in Richtung Fünfeichen oder
Abzweig Neustrelitzer Straße (Ausschilderung "Gedenkstätte Kriegsgräberfürsorge").
Buslinie 80 vom Busbahnhof Neubrandenburg.

Oranienburg bei Berlin

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
16515 Oranienburg, Straße der Nationen 22 (Stadtteil Sachsenhausen)
Tel. (03301) 200 - 0 e-mail: info@gedenkstaette-sachsenhausen.de
Geöffnet tägl. (außer montags) von 8.30 bis 18.00 Uhr (im Herbst und Winter bis 16.30 Uhr)

Das ehemalige Konzentrationslager war von 1945 bis 1950 ein "Speziallager" für verurteilte und nicht verurteilte Häftlinge der sowjetischen Geheimpolizei.

Ausstellung "Sowjetisches Speziallager Nr.7/ Nr. 1" (neues Dokumentenhaus außerhalb des Lagergeländes),
Gedenkstein und Gedenkanlagen werden von der "Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950"gepflegt auf dem früheren Kommandantenhof (Massengräber), im Schmachtenhagener Forst an der B 273 (Massengräber) sowie im Forst an der Düne (Massengräber). Außerdem werden betreut Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten in Weesow, Untermassfeld, Meiningen, Alt-Strelitz und Luckau.

Ansprechpartner:
Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945 - 1950 e.V. (Mitglied der UOKG) mehr

Verkehrsverbindungen von Berlin:
die Gedenkstätte für das KZ und das Speziallager liegt etwa 35 km nördlich von Berlin.

Berliner S-Bahn bis Oranienburg; Bus 804, 20 Minuten Fußweg.

Potsdam

Gedenkstätte "Lindenstraße 54"
14467 Potsdam, Lindenstr.54-55
Tel. (0331) 28 96 803 , Fax (0331) 28 96 805

Geöffnet Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 17.00 Uhr;
Führungen und Vorträge (nach Voranmeldung) Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00

Das ehemalige "Erbgesundheitsgericht Potsdam" und Gefängnis für politische Häftlinge der SS wurde nach dem Krieg von der sowjetischen Geheimpolizei (1945 - 1952) und bis zum Ende der DDR vom Staatssicherheitsdienst als Untersuchungsgefängnis genutzt.

Verkehrsverbindungen:
Von Berlin mit der S-Bahnlinie 7 oder den Regionalexpreßlinien RE 1 und RE 3 bis Potsdam-Stadt.
Tram 98 (Richtung Schloß Charlottenhof) bis Dortustraße.

Ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam "Leistikowstraße 1" (website)
14469 Potsdam, Leistikowstr. 1 (ehem. "Militärstädtchen Nr. 7") nahe Cecilienhof

Geöffnet Sa und So. 11-17 Uhr vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2005.

Ansprechpartner:
amnesty international, Gruppe 1391 Potsdam
oder Vorstand Dr. Hubertus Knabe, Dr. Richard Buchner, Tel. (030) 80 12 47 1,
sowie Pf. Christian Albroscheit, Tel. (033080) 40743

Das vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein erbaute Haus für Pfarrerwohnung und Geschäftsstelle der Evangelischen Reichsfrauenhilfe wurde nach dem Krieg mit Dienststellen der sowjetischen Geheimpolizei belegt, die dort ein Gefängnis und eine Untersuchungsabteilung einrichteten. Originalzellen sind erhalten. Seit März 2003 Kellerzellen wegen Baufälligkeit gesperrt.

Ausstellungen
"Von Potsdam nach Workuta"
(Daueraustellung)
Eine deutschsprachige Ausstellung des russischen Verfolgtenverbandes MEMORIAL.

Öffnungszeiten: Sa/So. 11-17 Uhr. Eintritt frei.

Verkehrsverbindungen:
Von Berlin S-Bahnlinie 7 oder Regionalexpreßlinien RE 1 und RE 3 bis Bahnhof Potsdam-Stadt.
Straßenbahn oder Buslinie 692 bis "Schloß Cecilienhof" (Richtung Höhenstraße) Haltestelle Glumestraße, 2 Minuten Fußweg.

Rostock

Dokumentations- und Gedenkstätte des BStU
in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Rostock
18055 Rostock, Hermannstr.34b,
Tel. (0381) 49 84 49-8 und -9, Fax (0381) 49 84 49-7

Ende der 50er Jahre vom MfS erbautes Untersuchungsgefängnis im Innenhof der Bezirksverwaltung. Besichtigungsmöglichkeit des Originalbaus, Ausstellungen über den Staatssicherheitsdienst, zeitgeschichtliche Spezialbibliothek der Universität Rostock, Verein ehem. Rostocker Studenten (Mitglied der UOKG) Homepage

Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 10.00 bis 17.00 Uhr.
Gruppenführungen nach Anmeldung.

Verkehrsverbindungen:
Straßenbahn-Linien 2, 4, 11 und 12 Haltestelle Steintor, Zugang über Augustenstraße/Grüner Weg.

Salzgitter

Gedenkstätte "Zur Erinnerung und Mahnung" (Bilder hier)
38228 Salzgitter-Lichtenberg, Auf dem Burgberg "Kanzel von Salzgitter"

Im Juni 1994 eingeweihte Gedenkstätte zur Erinnerung an die Verfolgungszeit von 1945 bis 1989 in der SBZ/DDR. Die mehrmals geschändete Gedenkstätte (ein Pfeiler wurde 1997 sogar gesprengt) erinnert mit Tafeln und Findlingen an die kommunistische Verfolgung und ist die einzige dieser Art im Westen Deutschlands.

Verband Politisch Verfolgter des Kommunismus e.V. (VPVdK) (eigene website)
Sitz: 30851 Langenhagen, Bodeweg 68 Tel. (0511) 744115
sowie c/o
Wolfgang Becker, Hagedornweg 87, 38229 Salzgitter (Heerte) Tel. (05341) 27978

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Salzgitter-Lichtenberg (A 39), Burgbergstraße.
Deutsche Bahn: Bahnhof Salzgitter-Lebenstedt, Bus 619 nach Salzgitter-Lichtenberg.

Schwerin

Dokumentations- und Gedenkstätte des BstU
18055 Rostock, Hermannstr.34 b Tel. (0381) 49 84 498 / 9 Fax (0381) 49 44 97
astrostok@bstu.de www.bstu.de

Die heutige Gedenkstätte des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR war bis 1989 MfS-Untersuchungshaftanstalt für den Bezirk Schwerin.

Stollberg / Erzgebirge

Burg Hoheneck 09366 Stollberg, Zwönitzer Straße
Gedenkstein für die im früheren Frauenzuchthaus inhaftierten politischen Häftlinge der DDR

Ansprechpartner: "Frauenkreises der ehem. Hoheneckerinnen" (Mitglied der UOKG)
c/o Margot Jann, Nuthestr. 3b 14513 Teltow (homepage )

Die Strafvollzugseinrichtung (StVE) war von 1950 bis 1956 fast von verurteilten Frauen sowjetischer Militärtribunale belegt, die unter primitivsten Verhältnissen gefangen gehalten wurden. Bis zum Ende der DDR Frauenhaftanstalt auch für politisch Verurteilte.

Besichtigungsmöglichkeit über die Stadtverwaltung Stollberg,
Tel.: (037296) 940

Dauerausstellung "Frauen als politische Gefangene in Hoheneck"
09366 Stollberg, Stadtbibliothek, Schillerplatz 2, Tel. (037296) 2239 u. 2147

Öffnungszeiten:
montags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr,
dienstags 14.00 bis 18.00 Uhr,
samstags 9.00 bis 12.00 Uhr
sowie an Montagen zusätzlich von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Torgau

Dokumentations- und Informationszentrum DIZ 04860 Torgau (Elbe)

Die sowjetische Geheimpolizei unterhielt im Fort Zinna (ehemalige Militärstrafanstalt) und in einer ehemaligen Kaserne in Torgau von 1945 bis 1947 das Speziallager Nr.10, nach deren Verlegung die DDR-Justiz und 1950 die Volkspolizei Fort Zinna zur Haftanstalt für meist politische Häftlinge machten.
Zwischen 1965 und 1989 auch sogenannter Jugendwerkhof
Gedenkanlage, Dauerausstellung im Schloß Hartenfels im Flaschenturm.

Ansprechpartner:
Dokumentations- und Informationszentrum Torgau (eigene Homepage)
04860 Torgau, Rosa-Luxemburg-Platz 16
Tel./Fax (03421) 71 34 68 e-mail: diz.torgau@stsg.de

Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. (eigene Homepage)
Fischerdörfchen 15, 04860 Torgau
Tel./Fax (03421) 714203 e-mail: ebs.info@jugendwerkhof-torgau.de

Verkehrsverbindung:
Bundesstraßen 87, 182 und 183,
Bahnverbindungen aus Wittenberg, Doberlug-Kirchhain und Leipzig

Waldheim Kameradschaftskreis

Gedenktafel am Chemnitzer Friedhof (siehe Chemnitz)

Der Waldheim Kameradschaftskreis wurde 1952 gegründet.
Seit 1992 wird er weitergeführt und berät Opfer aus DDR-Haftanstalten.
Er besitzt ein Dokumentenarchiv mit Unterlagen aus russischen Rehabilitierungsverfahren.

Weesow

Gedenkstätte 16356 Weesow bei Werneuchen

Von Mai bis August 1945 richtete die sowjetische Geheimpolizei in sechs eiligst mit Drahtzäunen umschlossenen Bauernhöfen des kleinen Dorfes Weesow unter primitivsten Umständen ein Durchgangslager für politische Häftlinge ein.
Kleine Gedenkanlage auf einer zugeschütteten Müllkippe, in der die Toten des Lagers vergraben wurden.

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald 99427 Weimar-Buchenwald,
Tel. (03643) 430-0, Fax (03643) 430 100
Besucheranmeldung (03643) 430 200

Das nationalsozialistische Konzentrationslager Buchenwald wurde von 1945 bis 1950 als Speziallager Nr.2 der sowjetischen Besatzungsmacht weitergeführt und mit nicht verurteilten Häftlingen belegt. Dauerausstellung im Dokumentenhaus (mit Totenliste).
Zwei Waldfriedhöfe mit durch Stahlstelen gekennzeichneten Massengräbern.
Gedenkplatz.

Ansprechpartner/Zeitzeugenvermittlung:
durch die Initiativgruppe Buchenwald 1945 - 1950 e.V. mehr
Büro: Goetheplatz 9 b, 99423 Weimar Tel. (03643) 516393
Sprechzeit: Donnerstag 12.00 - 14.00 Uhr

Verkehrsverbindungen:
Autobahnabfahrt Weimar, durch die Stadt nach gut ausgeschilderter Strecke zur Gedenkstätte, am KZ-Denkmal vorbei zum Parkplatz der Gedenkstätte. Vom Bahnhof Weimar fährt stündlich ein Bus Linie 6 zur Gedenkstätte.

Marstall 99423 Weimar, Kegelplatz 1
Der Sitz der Geheimen Staatspolizei mit isolierten Vernehmungsbüros und Kellerzellen wurde 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht als Gefängnis für politische Häftlinge genutzt. Ab September 1946 war es bis 1950 "Behelfsgefängnis" des Landgerichts Weimar. Heute Thüringisches Hauptstaatsarchiv.

Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion

Denkmal in Workuta (Sibirien, Russland)

Unsere Mitglieder wurden von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) verurteilt, in der Regel zu 25 Jahren Lagerhaft oder zum Tode. Die zu Haftstrafen Verurteilten verschleppte man oft in die Strafregionen der Sowjetunion, vor allem nach Workuta Die Verurteilungen deutscher Staatsbürger durch Sowjetische Militärtribunale mit vorheriger Untersuchungshaft in den Gefängnissen des sowjetischen Geheimdienstes in der sowjetisch besetzten Zone und späteren DDR endeten 1953. Danach übernahm der Staatssicherheitsdienst die Verfolgung politischer Gegner.
Die Lagergemeinschaft versucht jetzt, eine möglichst lückenlose Liste der ehemaligen politischen GULag-Häftlinge zu erstellen. Deshalb bitten wir alle Frauen und Männer, die von Sowjetischen Militärtribunalen verurteilt wurden, in den Strafregionen der Sowjetunion waren und noch keinen Kontakt zur Lagergemeinschaft haben, um eine Nachricht.

Die Ausstellung der Lagergemeinschaft "Workuta - Vergessene Opfer"
besteht aus 52 gerahmten Bildern, Zeichnungen und Dokumenten, in denen das Schicksal der von Sowjetischen Militärtribunalen unschuldig verurteilter Frauen und Männer geschildert wird. Im Januar 2002 wurde sie in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gezeigt.

Ansprechpartner:
Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion (Mitglied der UOKG)
Horst Schüler e-mail: schueler@uokg.de

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