Auf einer Strategiekonferenz der Linken am 29. Februar und 1. März in Kassel, bei welcher Parteichef Riexinger und andere Vertreter der Partei mit Parteimitgliedern  zusammen kamen, äußerte sich eine Frau bei einer Podiumsdiskussion, bei welcher es um den Klimaschutz ging, wie folgt: „Und auch wenn wir die ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen“. Die Antwort von Riexinger ließ nicht lange auf sich warten: „Ich wollt‘ noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG):

„Wenn auch die Einlassung dieser Delegierten als unqualifiziert und unbedacht gelten könnte, so ist doch die Reaktion des Bundesvorsitzenden der Partei die Linke, Bernd Riexinger: „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein“, entlarvend und erschreckend zugleich.“ Dombrowski weiter: „Wenn bei der Debatte um Äußerungen der sogenannten Rechten in Deutschland ein großer Konsens darüber herrscht, dass es von den Worten zu den Taten nur ein Schritt ist, dann muss sich die Linke in Deutschland bei derartig brisanten und menschenverachtenden Äußerungen diesen Vorhalt auch machen lassen.“