Trier ab sofort Karl-Marx-Stadt

Am 5. Mai 2018 wird Karl-Marx 200 Jahre alt. Trier nimmt dies zum Anlass, ihn als größten Sohn der Stadt zu ehren! Neben unzähligen Veranstaltungen wird am Samstag eine über 5 Meter große Karl-Marx-Statue enthüllt. Sie ist ein Geschenk der kommunistischen Partei Chinas. Die Stadt hatte dieses trotz massiver Proteste angenommen.

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG: „Karl Marx wird von seinen ‚Freunden‘ vor allem als Philosoph und Person der Zeitgeschichte beschrieben. Eine Person der Zeitgeschichte ist er ohne Zweifel. Karl Marx hat aber nicht Lyrik, sondern in seinen Werken das Kochbuch für alle kommunistischen Diktaturen geschrieben.“

Marx“, so Dombrowski, „ist weder missverstanden noch missbraucht worden. Die kommunistischen Diktatoren haben sich wortgetreu seine Leitsätze, wie die gewaltsame Beseitigung der Klassenunterschiede, die Abschaffung der Gewaltenteilung, die Abschaffung des Privateigentums und die Unterordnung allen staatlichen Handelns unter das Diktat des Proletariats, sowie seinen bösartigen Antisemitismus zu eigen gemacht.“

Dombrowski weiter: „Bei den Lobreden auf Karl Marx wird regelmäßig nicht erwähnt, dass er in seinen Schriften von ‚Jüdischen Niggern‘ und vom ‚Schacher des Juden‘ als Hauptmerkmal geschrieben hat. Marx war überzeugt davon, dass im Kommunismus das Judentum überflüssig wird.“

Abschließend sagt Dombrowski: „Eine Auseinandersetzung mit Marx ja, Verehrung nein!“

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